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Bergischer HC: Schmitz schwärmt vom Final Four

Bergischer HC : Schmitz schwärmt vom Final Four

Den Schwung aus der Meisterschaft will der Bergische HC ins Drittrunden-Duell des DHB-Pokals gegen die TSG Friesenheim mitnehmen. Die einzige Sorge von Trainer Ha De Schmitz betrifft den kleinen Kader, den gegen den SC Magdeburg fast hat durchspielen lassen.

Auf der Mannschaftsbank saß die zulässige Anzahl der sieben Akteure. Auf zwei von ihnen allerdings konnte Trainer Ha De Schmitz ohnehin nicht zurückgreifen. Christian Hoße hatte aufgrund von Schulterbeschwerden passen müssen, zu ihm gesellte sich nach nur wenigen Spielminuten Kristian Nippes mit einer Leistenverletzung.

Mit Ausnahme von Jan Behr, der den kurzzeitig benommenen Jens Reinarz auf Linksaußen ersetzte, verzichtete der Coach des Bergischen HC bis in die Schlussphase auf Veränderung seiner Stammformation. Aufgrund der konstant druckvollen Leistung beim 40:31 (20:13)-Erfolg gegen den SC Magdeburg hatte es dazu auch keinen Grund gegeben.

"Eine sehr intensive Partie liegt hinter uns, die wir mit einem kleinen Kader durchgespielt haben", sagt Ha De Schmitz. Das sei seine einzige Sorge vor dem morgen in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle anstehenden Duell im DHB-Pokal. "Die TSG Friesenheim hingegen ist seit zehn Tagen spielfrei und tritt ausgeruht gegen uns an."

Daran, dass sein Team die "Eulen" unterschätzen werde, glaube er nicht. Dafür kennen sich der Erstliga-Aufsteiger und der -Absteiger aus vielen gemeinsamen Zweitliga-Jahren zu gut. Das gilt insbesondere für Torhüter Kevin Klier, der gegen den Bergischen HC stets zu Höchstform aufgelaufen ist. Mit 9:5 Punkten aus den ersten sieben Spielen ist das ansonsten stark veränderte Team von Trainer Thomas König erneut im oberen Tabellendrittel zu finden.

Mit dem Schwung aus dem begeisternden Auftritt gegen Magdeburg soll die dritte Runde nicht die Endstation im Pokal-Wettbewerb bedeuten. Daran lässt Ha De Schmitz keinen Zweifel. "Ich war so oft schon beim Final Four-Turnier in Hamburg und war jedes Mal von der Atmosphäre begeistert."

Davon habe der Coach auch seiner Mannschaft vorgeschwärmt. "Mit etwas Glück kann man ganz weit kommen." Wie vor zwei Jahren zum Beispiel, als sich der BHC mit Losglück bis ins Viertelfinale durchgemogelt hatte und erst eine Station vor Hamburg vom TuS N-Lübbecke aufgehalten wurde.

Tatsächlich kann in dieser Saison der Weg bis ins Halbfinale des DHB-Pokals ein machbarer werden. Von den 14 noch im Wettbewerb befindlichen Erstligisten werden sich heute und morgen in direkten Aufeinandertreffen mindestens vier verabschieden.

(RP)