Bergischer HC: Personelle Probleme nimmt Sebastian Hinze gelassen hin

Bergischer HC : Personelle Probleme nimmt Sebastian Hinze gelassen hin

Sebastian Hinze gehört nicht zu den Trainern, die darüber klagen, wenn sie aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten auf Spieler verzichten müssen. "Jede Mannschaft erwischt es mal. Das ist halt so."

Bei der Vorbereitung auf die heutige Begegnung beim TBV Lemgo hat der Coach des Bergischen HC auf fünf Akteure verzichten müssen. Max Weiß und Emil Berggren mussten mit einem grippalen Infekt passen. Christian Hoße und Viktor Szilágyi hat es mit einem Magen-Darm-Virus besonders schwer erwischt. Hinzu gesellte sich Kristian Nippes mit der Diagnose eines Muskelbündelrisses und einer damit verbundenen Zwangspause von etwa acht Wochen.

Sebastian Hinze bleibt gelassen: "Ich sage nicht umsonst, dass ich Jeden aus dem Kader brauche." Der Trainer macht unmissverständlich klar, dass er sich aller personellen Voraussetzungen zum Trotz durchaus Chancen ausrechnet, etwas Zählbares aus dem Lipperland mitzunehmen. "Das Spiel gegen den TBV Lemgo ist genauso ein Duell im Kampf um den Klassenerhalt wie zuletzt das gegen den TV Emsdetten."

Hinze spekuliert dabei darauf, dass das Team um den ehemaligen BHC-Kreisläufer Hendrik Pekeler aufgrund der jüngsten Negativbilanz irgendwann in Zugzwang kommen werde. Erst eins von sechs Heimpartien haben die Lemgoer gewonnen, zuletzt sind fünf von sechs Begegnungen verloren worden. "Je länger wir das Spiel offen gestalten, könnte das zu einem kleinen Vorteil werden." Man verliere halt vor eigenem Publikum nicht gerne.

Sebastian Hinze weiß aber auch, dass der TBV Lemgo ein ganz unbequemer Gegner sein kann. "Ich finde, sie spielen einen attraktiven, modernen Handball." Der Glaube ans System mache sie stark. "So sind sie in der Lage, auch hohe Rückstände aufzuholen." Die Schnelle Mitte wird den Löwen ein gutes Rückzugs- und Zweikampfverhalten abverlangen.

(gra)