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Bergischer HC: Mit dem Mannschaftsbus zum Heimspiel

Bergischer HC : Mit dem Mannschaftsbus zum Heimspiel

Für das Bundesliga-Spiel des Bergischen HC gegen den VfL Gummersbach rühren die Löwen die Werbetrommel. Es gilt, 7755 Tickets zu verkaufen und damit den Unterrang in der Lanxess-Arena zu füllen. Jörg Föste ist optimistisch.

Es wird ein besonderes Heimspiel für den Bergischen HC am 12. Oktober. Wenn der Handball-Erstligist auf den VfL Gummersbach trifft, möchten die Löwen so viele Zuschauer begrüßen, wie noch nie zuvor. Das Bergische Derby findet in der Kölner Lanxess-Arena statt - Deutschlands größter Multifunktionshalle. "Es ist ein besonderes Gefühl, hier zu spielen", sagt BHC-Kapitän Viktor Szilágyi, der dieses Erlebnis bereits als Spieler des VfL Gummersbach gehabt hat. "Es ist mit die beeindruckendste Halle, in der ich je spielen durfte. Deshalb freue ich mich ganz besonders."

7755 Zuschauer fasst der Unterrang, den Jörg Föste gerne ausverkaufen würde. "Es ist ein optimistisches, aber erreichbares Ziel", meint der Geschäftsführer. Bereits jetzt haben die Löwen die ersten Logen abgesetzt und Pakete für Firmen geschnürt. Tickets werden aus allen Regionen gebucht. "Das sind sehr gute Zeichen. Und wir werden die Werbetrommel weiter rühren. Sowohl regional als auch überregional." Im Vorfeld der Partie hat der BHC also noch viel Arbeit vor sich. Am Spieltag wird der logistische Aufwand nicht ganz so hoch sein. "Wir müssen unsere LED-Bande mitbringen, optimalerweise unsere Mannschaft und vier Kästen Wasser - der Rest ist hier."

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Für die Lanxess-Arena ist die Austragung eines Handballspiels schließlich kein Novum. "Denke ich an Handball, verbinde ich viele tolle Erinnerungen mit der Arena", sagt Stefan Löcher, der Geschäftsführer der Lanxess-Arena. "Die WM 2007, den Liga-Zuschauerweltrekord mit dem VfL Gummersbach und natürlich das jährliche Champions League-Final Four." Deshalb ist Löcher froh, ein weiteres Handball-Highlight in Köln zu begrüßen. "Wir freuen uns auf das Derby, und wünschen uns, dass der BHC vielleicht wieder ein Spiel hier austrägt."

Im Mai hat der Bergische HC zum ersten Mal bei den Betreibern angefragt. "Leider kommen Gegner wie der THW Kiel oder andere Champions League-Teilnehmer nicht in Betracht, weil die Termine nicht so genau zu fixieren sind", sagt Jörg Föste. "Deshalb haben wir uns für Gummersbach entschieden." Die kommen natürlich - aufgrund der örtlichen Nähe - ebenfalls in Scharen. Ab 4 500 verkauften Tickets sei der Umzug lohnenswert, meint der BHC-Geschäftsführer.

Sebastian Hinze freut sich ebenfalls auf das Ereignis. "Wir werden mit dem Mannschaftsbus zum Heimspiel fahren, aber sonst ändert sich nicht viel an unserer Herangehensweise", meint der Löwen-Trainer. "Wir sind bis jetzt zu Hause ungeschlagen und wollen es auch in der Lanxess-Arena bleiben."

(trd)