Bergischer HC: Löwen haben zwei neue Ehrenmitglieder

Bergischer HC : Löwen haben zwei neue Ehrenmitglieder

Stefan Olmesthal und Jens Scheffler werden für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet.

Schon vor dem Anpfiff brandete am Samstag in der Klingenhalle großer Beifall auf. Die Vereinsführung des Bergischen HC erweiterte die Liste der Ehrenmitglieder. Auf Marianne Knapik, Siggi Knapik, Walter Hein und Bernd Bigge folgten nun Stefan Olmesthal und Jens Scheffler - zwei langjährige, verdiente Wegbegleiter aus der großen Schar der Ehrenamtlichen.

"Er ist jemand, der immer ja sagt und gute Laune hat", erzählte BHC-Beirat Jörg Föste über Olmesthal, den man bestens unter dem Namen "Eumel" kennt. In allen vier Hallen - Bayerhalle, Unihalle, Lanxess Arena, Klingenhalle - habe er schon aufgebaut. "Ohne Geld und professionell", würdigte Föste den Leiter des Organisationsteams, der in dieser Funktion als Nachfolger von Sebastian Aschenbroich in seine dritte Saison geht. "Außer dem Job von Siggi habe ich alles schon gemacht", meinte Stefan Olmesthal mit einem Augenzwinkern Richtung Betreuer-Urgestein Knapik. Eine schöne Anerkennung sei es, die allen Helfern gelte.

Während "Eumel" seit 1999 für die Profi-Handballer Solingens und des Bergischen Landes im Einsatz ist, geht die "Karriere" von Jens Scheffler sogar bis ins Jahr 1990 zurück. Verbandsliga mit dem Sportring war seinerzeit in der Sporthalle August-Dicke-Schule angesagt, fast drei Jahrzehnte später ist er immer noch der emotionale Hallensprecher. "Es kam völlig überraschend und ist eine Ehre", freute sich der Solinger, dem eigentlich immer nur die Stimme versagt, wenn es darum geht, Spieler zu verabschieden. Davon erzählte in der kleinen Ehrungszeremonie kurz vor dem Anpfiff auch Jörg Föste. Scheffler habe Sachverstand und sorge stets für gute Stimmung - das war am Samstagabend in der Klingenhalle einmal mehr der Fall.

Der Vorstoß des BHC auf Platz zwei hinter Mit-Absteiger HBW Balingen nährt natürlich die Aufstiegshoffnungen, auch wenn die mal im Raum stehende Relegation des Erstliga-Drittletzten gegen den Zweitliga-Dritten keine Realität wurde. Nur die ersten beiden Teams werden direkt ins Oberhaus zurückkehren. "Für eine Relegation war einfach kein Platz mehr im Kalender", nennt Jörg Föste einen wichtigen Grund für den Beschluss der Liga-Versammlung.

(jg)