Handball-Erstligist Bergischer HC nimmt erste Hürden im DHB-Pokal

Bergischer HC im DHB-Pokal : Mit Steigerungen in Halbzeit zwei ins Achtelfinale

Nach dem 35:23 (17:14)-Erfolg gegen die TGS Pforzheim gewann Handball-Erstligist Bergischer HC auch sein Zweitrunden-Duell des DHB-Pokals gegen den HC Elbflorenz Dresden (28:22).

Seine ersten beiden Pflichtspiele hat der Bergische HC erfolgreich überstanden. In beiden Duellen des DHB-Pokals in der Pforzheimer Bertha-Benz-Halle benötigten die Löwen jedoch jeweils eine Anlaufzeit von einer Halbzeit, um sich von ihren Kontrahenten aus der Dritten und Zweiten Liga abzusetzen.

Einen Tag nach dem 35:23-Sieg gegen die TGS Pforzheim mühte sich das Team von Trainer Sebastian Hinze vor allem im Positionsangriff gegen eine kompakte Deckung des HC Elbflorenz Dresden. Mitte der ersten Halbzeit hatten Arnor Gunnarsson oder Jeffrey Boomhouwer nach Tempogegenstößen zudem beste Möglichkeiten ausgelassen, um sich mit ihrer Mannschaft frühzeitig auf drei Treffer abzusetzen. Auch in weiteren Situationen zeichnete sich immer wieder der ehemalige Löwen-Keeper Mario Huhnstock zwischen den Dresdner Pfosten aus.

Der 10:11-Rückstand zur Halbzeit war dann aber schnell ausgeglichen, weil der Erstligist nun deutlich beweglicher in der Offensive agierte. Fabian Gutbrod traf im ersten Angriff von Abschnitt zwei – und Arnor Gunnarsson ließ zwei weitere Treffer in Serie zum 13:11 folgen. Über 15:12 (40.) und 18:13 (44.) setzte sich der Favorit ab, um fortan den Vorsprung sicher über die Zeit zu transportieren. Selbst mit einer offensiven Deckungsvariante konnte der Zweitligist die Löwen nicht mehr aus dem Konzept bringen. Letztendlich ungefährdet buchte der BHC mit einem 28:22-Erfolg das Ticket für das Pokal-Achtelfinale.

Tags zuvor hatte die TGS Pforzheim vor heimischem Publikum lange Zeit gegen den favorisierten Handball-Erstligisten mitgehalten. Der Drittligist profitierte davon, dass der Bergische HC insbesondere in der Deckung nicht gut ins Spiel gefunden hatte. Lediglich mit einer 17:14-Führung ging es im Erstrunden-Duell des DHB-Pokals in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel gestattete das Team um die torhungrigen Neuzugänge Sebastian Damm (7) und Ragnar Johannsson (8) ihrem Kontrahenten lediglich noch neun Treffer. Die Abwehr der Löwen agierte deutlich aggressiver. Somit konnte der letztjährige Erstliga-Siebte auch sein Tempospiel effektiv aufziehen. Am Ende stand ein deutlicher 35:23-Erfolg.