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Handball-Bundesliga: SC Magdeburg zeigt Bergischer HC die Grenzen auf

Handball-Bundesliga : Beim BHC hat nicht genug gepasst

Der SC Magdeburg hat sich beim Bergischen HC für die Niederlage im Hinspiel revanchiert. Die Löwen leisteten sich bei der 21:25 (8:9)-Niederlage im Tempospiel zu viele Fehler.

17 Treffer in der ersten Halbzeit sind ein Indiz dafür, dass sowohl der Bergische HC als auch der SC Magdeburg ihre Stärken in der Defensiv hatten. Bei den Löwen funktionierte das Abwehr-Torhüter-Paket, die Gäste kamen fast überhaupt nicht zu ihren gefürchteten Kontern. Zudem parierte Keeper Tomas Mrkva zwischendurch sogar frei Bälle aus der Nahdistanz.

Umgekehrt kam aber auch der BHC bei seinem Heimspiel im Düsseldorfer ISS-Dome kaum ins Tempo, und im Positionsangriff unterband die Abwehr der Ostdeutschen ebenfalls viel.

Nach der 9:8-Führung zum Seitenwechsel gelang zumindest dem Team um den achtfachen Torschützen Fabian Gutbrod keine nennenswerte Steigerung in der Offensive. Auf der Gegenseite hingegen war Michael Damgaard (13) kaum zu kontrollierten. Egal aus welcher Lage der Däne abzog, der Ball landete in Abschnitt zwei eigentlich immer im Netz.

Der zwischenzeitliche Fünf-Tore-Rückstand (12:17) war eine zu große Hypothek, obwohl sich knapp neun Minuten vor Schluss die Gelegenheit ergab, den Spielverlauf doch noch auf den Kopf zu stellen. Fabian Gutbrod (2) und Linus Arnesson hatten zum 17:19 verkürzt, als den Löwen nicht nur Fehler im Tempospiel unterliefen, sondern auch klarste Möglichkeiten nicht genutzt wurden. Jeffrey Bommhouwer etwa hatte die Chance zum 18:19, scheiterte an SCM-Schlussmann Jannick Green – stattdessen erhöhte Michael Damgaard auf 20:17.

„Im letzten Drittel war Magdeburg zu gefestigt, um sich das noch mal nehmen zu lassen“, bilanzierte BHC-Trainer Sebastian Hinze.

(gra)