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Bergischer HC: Eine Niederlage, die Mut macht

Bergischer HC : Eine Niederlage, die Mut macht

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit legen die Rhein-Neckar Löwen die Messlatte zu hoch für den Bergischen HC. Der Tabellenführer der Handball-Bundesliga setzt sich mit 34:26 (14:14) durch.

Auf das Signal zum Ende der ersten Halbzeit hätte Sebastian Hinze gerne verzichtet. Der Trainer des Bergischen HC hätte sich stattdessen gewünscht, wenn es gleich ohne Pause weitergegangen wäre. "So konnten sich die Rhein-Neckar Löwen leider in aller Ruhe auf unsere Bewegungen einstellen."

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten viele Dinge beim abstiegsbedrohten Handball-Erstligisten funktioniert. Die versetzte 3:2:1-Deckung mit Kristian Nippes auf der Deckungsspitze beispielsweise. Oder die offensive Variante mit Alexander Oelze auf der Mitte und Emil Berggren neben ihm auf der linken Halbposition. In den ersten 16 Minuten fand der Schwede mehrfach die Lücken in der 6:0-Abwehr des Tabellenführers und steuerte fünf Treffer zur zwischenzeitlichen 9:7-Führung bei. Auch nach den ersten personellen Veränderungen blieb es bis zum Gang in die Kabine bei dem nicht unbedingt zu erwartenden Duell auf Augenhöhe (14:14).

"Wir haben eine nahezu perfekte erste Halbzeit gespielt, die zweite Hälfte war in Ordnung", bilanzierte Sebastian Hinze. Gegen eine Mannschaft wie die Rhein-Neckar Löwen reiche das jedoch nicht. "Dafür hätten wir ein perfektes Spiel gebraucht." Der hohe Favorit, der am vorigen Wochenende gerade erst unglücklich in der Champions League ausgeschieden war, legte nach Wiederbeginn mit einer kompromisslosen Abwehrarbeit die Messlatte unerreichbar hoch für die Löwen-Konkurrenz aus dem Bergischen Land. Über 20:17 (38.) und 24:19 (44.) setzten sich die Gäste in der ausverkauften Unihalle bis auf 28:21 (51.) ab. Am Ende stand für den BHC eine 26:34-Niederlage, die trotzdem Mut macht für das anstehende Kellerduell gegen den als erster Absteiger feststehenden TV Emsdetten am kommenden Samstag.

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"Es war kein einfaches Spiel." RNL-Trainer Gudmundur Gudmundsson gab zu, dass "wir alle schon sehr traurig waren, in Barcelona gescheitert zu sein". Deswegen sei es eine Herausforderung gewesen, zurück in den Bundesliga-Alltag zu kommen. "Wir haben in der Abwehr zu behäbig begonnen, haben uns jedoch in der zweiten Halbzeit sehr verbessert." Daher war der Coach der Badener auch sehr zufrieden mit dem Acht-Tore-Sieg: "Mehr war einfach nicht drin".

(gra)