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Bergischer HC: Die Erste Liga lockt Zuschauer und Unternehmen

Bergischer HC : Die Erste Liga lockt Zuschauer und Unternehmen

Als achter Premiumpartner engagiert sich "WKW" beim Bergischen HC, der seinen Heimauftakt wohl in ausverkaufter Halle feiern wird.

Gert Mayer schwelgt in Erinnerungen, als er erklärt, warum das Wuppertaler Unternehmen "WKW automotive" sich als mittlerweile achter Premiumpartner des Bergischen HC engagiert. Als ehemaliger Linksaußen und Mittelmann des Solinger SC 95/98 hat er schließlich im Feldhandball schon einmal einen Deutschen Meister-Titel errungen. Gleiches fordert der 82-jährige Inhaber des mittelständischen Automobil-Zulieferers vom Erstliga-Aufsteiger nicht, dafür aber klipp und klar: "Aber bitte die Klasse halten".

Jörg Föste bezeichnet die neue Partnerschaft als Durchbruch und hohe Ehre bei den Bemühungen, die bedeutendsten Unternehmen der Region im wirtschaftlichen Boot zu wissen. "Es ist eine Premiere, dass auf eine Empfehlung hin Bewegung in unser Partnerprogramm gekommen ist", freut sich der BHC-Geschäftsführer.

Die Solinger "Firma BIA" arbeitet unter anderem auf dem chinesischen Markt eng mit "WKW" zusammen. Deren Geschäftsführer Jörg Püttbach hat sein Wuppertaler Pendant animiert, sich um die zweite Trikotfläche auf der Schulter für die Platzierung des Firmenlogos zu bemühen. "Dann ging alles ganz schnell", sagt Peter Kruft, in seinen Jugendjahren ebenfalls als Handballer aktiv. "Weil wir einen Verein unterstützen können, den wir mit einer Weißen betrachten. Und weil der BHC als Aushängeschild der Region eine tolle Visitenkarte für unser Unternehmen darstellt."

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Thomas Meyer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Solingen, findet, dass sich der Bergische HC in den vergangenen Jahren mit Leistung alle Rechte verdient habe, unterstützt zu werden. "Ich freue mich, dass immer mehr versteckte Marktführer der Region hinzukommen." Meyer würde dem Erstliga-Aufsteiger mittelfristig eine Spielstätte gönnen, in dem sich nicht nur der Club, sondern auch die Firmen entsprechend präsentieren können. "Der Druck muss allerdings von unten kommen."

Das hat auch Jörg Föste erkannt, der die etwas verstummte Diskussion um den Bau einer bergischen Multifunktionshalle nicht vom Tisch sieht. "Wir müssen in Vorleistung treten und die Hallen vollspielen." Als ein sehr gutes Zeichen wertet Föste die Zahlen des erst vorgestern gestarteten Vorverkaufs von Einzeltickets für die neue Saison. Für das erste Heimspiel gegen den HSV Hamburg am 31. August sind innerhalb von 24 Stunden mehr als 2800 Karten abgesetzt worden. Zudem ist die stolze Zahl von 400 VIP-Tickets veräußert worden.

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(RP)