Der Bergische HC startet in die erste Pokalrunde

Bergischer HC : Große Vorfreude auf die neue Saison

Die Handballer des Bergischen HC gehen mit einem Etat von 3,1 Millionen Euro in die Bundesliga-Saison.

Der Bergische HC ist zurück im Handball-Oberhaus – und möchte fester Bestandteil der stärksten Liga der Welt werden. „Das ist unser Anspruch, und daran lassen wir uns auch messen“, erklärt Jörg Föste auf der gestrigen Saison-Pressekonferenz der Löwen selbstbewusst. Auch wenn der Geschäftsführer Sport des BHC weiß: „Im Vergleich mit der Bundesliga vor zwei Jahren ist die Liga stärker geworden. Die anderen Vereine schlafen nicht.“

Aber auch der BHC habe seine Hausaufgaben gemacht. Im Vergleich mit der Bundesliga-Saison vor zwei Jahren, die mit dem Abstieg endete, stünde ihm jetzt eine ganz andere Mannschaft zur Verfügung, betont Trainer Sebastian Hinze. „Die ist im Sommer noch verstärkt worden. In dieser Saison sind wir sicher nicht mehr in jedem Spiel der Außenseiter“, ist Hinze überzeugt.

„Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt, konnten sechs Wochen gut arbeiten und die neuen Spieler integrieren. Wir sind verletzungsfrei geblieben und alle haben die Grundprinzipien verinnerlicht, wie wir erfolgreich sein wollen“, zieht Hinze ein rundum positives Resümee. Jetzt fiebern der Trainer und seine Spieler dem Auftakt entgegen. „Dann werden wir sehen, wo wir stehen, und wie wir mit Erfolg oder Misserfolg umgehen.“

Vor dem Liga-Auftakt am 26. August um 16 Uhr in der Klingenhalle gegen die Eulen aus Ludwigshafen steht aber erst einmal an diesem Wochenende die erste Pokalrunde an. In dem Viererturnier trifft der BHC am Samstag (19 Uhr) in Pfullingen auf die HG Saarlouis. „Wir sind in diesem Spiel sicher der Favorit. Mal sehen, wer anschließend auf uns wartet“, so Hinze. Der Gegner im Endspiel steht bei Anpfiff der Partie gegen Saarlouis bereits fest, denn er wird zuvor (16 Uhr) zwischen dem unterklassigen VfL Pfullingen und Ludwigshafen ermittelt. Läuft alles nach Plan, führt der Einzug ins Achtelfinale des Pokals für die Löwen also über einen Sieg am Sonntag um 16 Uhr gegen die Eulen, dem Auftaktgegner in der Bundesliga. „Wir haben das Ziel weiterzukommen und sind auf alles vorbereitet“, erklärt der BHC-Coach.

Auf die Frage nach dem Saisonziel in der Bundesliga nennt Hinze das Minimalziel: Klassenerhalt. „Wir gehen mit Demut, aber auch selbstbewusst in die Liga. Ist der Klassenerhalt geschafft, können wir uns weitere Ziele stecken.“

Wirtschaftlich geht der Bergische HC mit einem Etat von 3,1 Millionen Euro in die Saison. „Damit rechnen wir fest“, erklärt Jörg Föste, der aber hofft, dass sich der Etat noch nach oben entwickelt. „Es wird sich noch etwas tun“, weiß Geschäftsführer Philipp Tychy. „Unser Ziel war es, unseren Partnerpool zusammenzuhalten und zu entwickeln sowie neue Partner zu gewinnen.“ Dies scheint gelungen. „Ich habe das Gefühl, dass wir mit großer Rückendeckung unserer Partner ins die Saison gehen“, so Tychy. Zum Vergleich: in der Bundesliga-Saison 2016/17 verfügte der BHC über einen Etat von drei Millionen, in der mit der Rückkehr ins Oberhaus gekrönten Zweitliga-Saison 17/18 betrug der Etat 2,4 Millionen Euro. Mit der Etatsumme für die Saison 18/19 liegt der BHC im unteren Drittel. „Bei den Vereinen im Mittelfeld liegt der Etat zwischen vier bis fünf Millionen“, weiß Föste, der insgesamt eine Aufbruchstimmung verspürt. „Wir erleben eine große Vorfreude auf die Saison.“

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