Bergischer Hc : Das letzte Spiel des Jahres

Weihnachten ist für die Bundesligahandballer verkürzt, bereits am Freitag, also am zweiten Feiertag, geht es mit den Spielen weiter. Der Bergische HC empfängt dann um 17.15 Uhr den HC Erlangen in der Wuppertaler Unihalle. Es ist für beide Mannschaften das letzte Spiel des Jahres und für beide nicht nur deshalb ein extrem wichtiges: Schließlich sind die Teams direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, im Handball spricht man dann gerne von einem "Vier-Punkte-Spiel". Während die Bergischen ein kleines Polster auf die Abstiegsränge haben, sieht es für die Gäste bedrohlicher aus. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit 25:25, es war der bis heute einzige Auswärtspunkt der "Löwen" in dieser Saison.

Aber auch vor heimischem Publikum dürfte es ein enges Spiel für den BHC werden, der hofft, personell wieder etwas besser aufgestellt zu sein: Die Rückraumspieler Alexander Oelze (Ellbogenverletzung) und Milos Dragas (Grippe) sowie Kreisläufer Moritz Preuss (Magen-Darm-Erkrankung, geht morgen noch einmal zum Arzt) fielen bei der Partie in Magdeburg aus, eventuell kann ein Teil des Trios gegen Erlangen mitwirken.

Mit welcher Besetzung auch immer - BHC-Trainer Sebastian Hinze will das letzte Spiel des Jahres unbedingt gewinnen. "Wir haben in drei Tagen ein ganz, ganz schweres Spiel für uns zu Hause. Wir müssen gucken, dass wir die Jungs möglichst wieder fit kriegen und dann noch mal alles reinwerfen." Das hatte beim sensationellen 30:25-Heimsieg gegen die Füchse Berlin am vergangenen Samstag hervorragend funktioniert, nun soll möglichst übermorgen der nächste Erfolg vor heimischem Publikum folgen, der gegen den direkten Konkurrenten umso wichtiger ist. "Wir haben wenig Zeit, uns vorzubereiten", warnte Hinze allerdings gestern Abend. "Wir müssen zusehen, dass wir uns im Kopf umstellen auf die offensive 5:1-Abwehr, die Erlangen spielt. Gerade zu Hause müssen wir eine bessere Abwehr stellen und besser im Rückzugsverhalten werden als in Magdeburg. Das ist unsere Aufgabe, uns darauf vorzubereiten, und das werden wir intensiv machen."

(ame)