Bergischer HC : BHC schwächelt im Angriff

Der Bergische HC hat das Bundesligaspiel bei der HSG Wetzlar mit 18:25 (8:12) verloren. Von Beginn an taten sich die Gäste in der Rittal-Arena schwer gegen die massive 6:0-Abwehr der Hausherren. So standen nach 25 Minuten gerade einmal fünf Tore für den BHC zu Buche – eine schwache Ausbeute.

Der Bergische HC hat das Bundesligaspiel bei der HSG Wetzlar mit 18:25 (8:12) verloren. Von Beginn an taten sich die Gäste in der Rittal-Arena schwer gegen die massive 6:0-Abwehr der Hausherren. So standen nach 25 Minuten gerade einmal fünf Tore für den BHC zu Buche — eine schwache Ausbeute.

Entweder scheiterten die Schützen am glänzend aufgelegten Andreas Wolff im HSG-Tor oder sie wurden zu Würfen aus schlechten Positionen gezwungen. Auf der Gegenseite hielt Mario Huhnstock zwar ebenfalls ordentlich, Wetzlar kam aber zu deutlich mehr klaren und freien Abschlüssen. So war der Halbzeitrückstand fast ein wenig schmeichelhaft für die Gäste, die auch mit der Leistung des Schiedsrichtergespanns nicht einverstanden sein konnten: Mindestens ein halbes Dutzend der Entscheidungen, die Fabian Baumgart und Sascha Wild in Halbzeit eins gegen den BHC trafen, war überzogen.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Gesamtbild nicht: Die Gäste mussten allein in den ersten zehn Minuten zwei Hinausstellungen verkraften und taten sich weiterhin sehr schwer gegen die Abwehr der Hausherren. Max Hermann verkürzte zwar nach dem Seitenwechsel auf 9:12, doch danach lief nicht mehr viel zusammen. Wetzlar wiederum nutzte seine Gelegenheiten effizienter und setzte sich so mehr und mehr ab.

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Beim Zwischenstand von 17:11 nach 43 Minuten war die Vorentscheidung bereits gefallen. Zwar nutzte der BHC in unkonzentrierte Phase der HSG, um binnen vier Minuten noch einmal auf 16:20 (54.) zu verkürzen, aber insgesamt kosteten die Schwächen im Angriff ein besseres Resultat.