Bergischer HC: BHC dreht nach der Pause auf

Bergischer HC: BHC dreht nach der Pause auf

Der Bergische HC hat ein hartes Stück Arbeit verrichten müssen, ehe im letzten Spiel der Hinrunde der 18. Erfolg der Saison auf dem Konto verbucht war: Mit 29:22 (11:11) setzte sich Spitzenreiter der 2. Handball-Bundesliga beim HSC Coburg durch.

Lange Zeit taten sich die Löwen schwer, um eine Lücke in der kompakten und aggressiven Abwehr des Tabellensiebten zu finden. Und dann war da noch Jan Kulhanek zwischen den Pfosten der Gastgeber, der so manchen Versuch mit glänzenden Paraden vereitelte. So führten die Franken nach einem guten Start schon früh mit drei Treffern (12. / 6:3).

Der BHC aber ließ sich nicht weiter abschütteln, weil Linus Arnesson, Bogdan Criciotoiu und Co. die ungenauen Anspiele reduzierten und ihre Angriffe geduldig ausspielten. Der Lohn: In Unterzahl erzielte Arnesson nach einem Tempogegenstoß die 10:9-Führung.

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Nach dem Gang in die Kabinen (11:11) dauerte es knapp zehn Minuten, bis die Löwen im Duell zweier starken Defensivreihen ihrer Favoritenrolle gerecht werden konnten. Nun waren es die Coburger, die kaum Lücken in der BHC-Abwehr fanden und einige Ballverluste verzeichneten. Angetrieben vom siebenfachen Torschützen Arnor Gunnarsson setzten sich Bergischen von 15:14 (38.) über 19:14 (44.) auf 22:14 (47.) entscheidend ab. Inzwischen konnte auch HSC-Keeper Jan Kulhanek gegen die gut herausgespielten Abschlüsse kaum noch etwas ausrichten.

Viel Zeit zum Weihnachten feiern haben die Löwen nicht: Am zweiten Feiertag wartet in Dresden schon die nächste Auswärtsaufgabe beim HC Elbflorenz.

(gra)