Bergischer HC: BHC dreht an der Ergebnisschraube

Bergischer HC: BHC dreht an der Ergebnisschraube

Nach Belieben dominierte der Bergische HC die Partie beim Dessau-Roßlauer HV - zumindest in der zweiten Halbzeit. Mit 31:15 (13:10) sicherte sich der Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga seinen 21. Saisonsieg.

In einem engen Spiel hatte sich der Bergische HC 30 Minuten lang nicht entscheidend absetzen können. "Wir haben zwar über die gesamte Partie eine sehr gute Abwehrleistung gezeigt, aber in der ersten Halbzeit sehr viel Stress in unserem Spiel gehabt", analysierte Sebastian Hinze. Der Löwen-Coach zählte fünf technische Fehler und war nicht zufrieden, dass "wir uns im Positionsangriff extrem schwer getan haben".

Was nach dem Seitenwechsel gegen die bis dahin erwartet körperlich unangenehm agierenden Ostdeutschen folgte, war nicht absehbar. Maciej Majdzinski und Max Darj bauten die Drei-Tore-Führung aus Durchgang eins (13:10) sogleich auf fünf Treffer aus. Und der zwischen die Pfosten gerückte Bastian Rutschmann vernagelte sprichwörtlich sein Gehäuse. Fünf Mal musste der BHC-Keeper lediglich hinter noch sich greifen.

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Es war eine herausragende Abwehrleistung mit einer sehr sehr guten Torwart-Leistung," lobte Sebastian Hinze. "So kamen wir Stück für Stück ins Spiel und haben dann eigentlich keine Fehler mehr gemacht." Sehr zum Leidwesen seines Trainerkollegen: Uwe Jungandreas musste mit ansehen, wie seine Mannschaft immer wieder erfolglos gegen die Mauer der BHC-Defensive lief und irgendwann das Kämpfen und das Handballspielen einstellte. "Das ist untauglich für die Zweite Liga."

So drehte der Tabellenführer über 19:11 (40.) und 24:11 (47.) kontinuierlich an der Ergebnisschraube, bis schließlich der 31:15-Kantersieg feststand.

(gra)