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Bergischer HC: Aufschlussreicher Test gegen Volendam

Bergischer HC : Aufschlussreicher Test gegen Volendam

Bergischer HC – KRAS Volendam 35:24 (17:8). Die offensive 5:1-Deckung hat Sebastian Hinze in den letzten Trainingseinheiten kaum üben lassen. Trotzdem entschied sich der Coach des Bergischen HC dafür, es Donnerstag in der zweiten Halbzeit des Testspiels gegen KRAS Volendam damit zu versuchen.

Bergischer HC — KRAS Volendam 35:24 (17:8). Die offensive 5:1-Deckung hat Sebastian Hinze in den letzten Trainingseinheiten kaum üben lassen. Trotzdem entschied sich der Coach des Bergischen HC dafür, es Donnerstag in der zweiten Halbzeit des Testspiels gegen KRAS Volendam damit zu versuchen.

Anfangs agierte Kristian Nippes auf der Spitze, später Stanko Sabljic. Und in der Schlussphase probierte sich erstmals Max Weiß mit der Sonderaufgabe — jeweils mit wechselndem Personal dahinter. Die zahlreichen unbedrängten Abschlüsse des niederländischen Meisters aus dem Rückraum sowie die freien Versuche von den Außenpositionen haben deutlich gemacht, dass die alternative Abwehrvariante neben der 6:0-Deckung noch oft geübt werden muss.

"Die Abwehr lebt davon, den Gegner unter Druck zu setzen, um noch mehr auf Ballgewinne zu spekulieren, als wir es ohnehin schon tun", sagte Hinze. In der ersten Hälfte hatte es reichlich davon gegeben, als sich der BHC von 7:6 (16.) bis zur Pause auf 17:8 abgesetzt hatte. Nach dem Seitenwechsel aber ließ der erste Tempogegenstoß lange auf sich warten, weil die Niederländer regelmäßig trafen. "Wir haben halt oftmals falsch gestanden."

Keine Hilfe von Außen

Einhergehend mit den Schwächen in der Abwehr stotterte in Abschnitt zwei einige Minuten auch der Angriff. Sebastian Hinze hätte guten Grund gehabt, eine seiner drei Grünen Karten zur Auszeit abzugeben. "In dieser Phase waren wir sehr weit weg von dem, was wir spielen wollen. Ich wollte jedoch keine Hilfe von Außen geben, sondern sehen, wie die Stresssituation bewältigt wird." Das galt in erster Linie für Alexander Oelze. Der Mittelmann holte sich anschließend ein Lob des Trainers dafür ab, dass er die Mannschaft zurück ins Spiel geholt hatte und so ein deutlicher 35:24-Erfolg gespielt wurde. In der Schlussphase lief es wieder so gut, dass Viktor Szilagyi und Alexander Oelze die Abwehrarbeit sogar mit einem strahlenden Lächeln angegangen sind.

(RP/ac)