Lokalsport: Aues Trainer Stephan Swat hadert mit spätem Einbruch

Lokalsport : Aues Trainer Stephan Swat hadert mit spätem Einbruch

Durchaus selbstkritisch gingen die Spieler des Bergischen HC nach dem Abpfiff mit ihrem neunten Saisonsieg um. "Wenn Aue die Kraft nicht ausgegangen wäre, hätte das in die Hose gehen können. Ein verdienter Sieg war es nicht", stellte Torhüter Bastian Rutschmann fest. Und Max Darj legte nach: "Ich glaube, wir haben uns nach der frühen Führung zu sicher gefühlt. Aber mit 70 Prozent Leistung können wir nicht siegen."

Dass der Gegner aus Aue lange einfach keine Fehler gemacht habe, mussten die BHC-Cracks allerdings auch anerkennen. Und so verwunderte es nicht, dass Aues Trainer Stephan Swat in der Pressekonferenz nach dem Spiel erstmal von einer "riesengroßen Enttäuschung" sprach. "Wenn wir nach 53 Minuten mit zwei Toren führen und erst vier Technische Fehler zu Buche stehen, haben wir sehr viel richtig gemacht", analysierte Swat. Mit vier Fehlern in zwei Minuten habe man sich dann um den möglichen Lohn gebracht. "Wir sind dann wie die Teams zuvor noch vom Monstertruck BHC überrollt worden", so Swat.

"Wir sind eigentlich mit sechs Toren in sechs Angriffen optimal gestartet, aber dann kriegen wir keinen Zugriff in der Abwehr und werden zunehmend auch vorne unsicher", erklärte BHC-Trainer Sebastian Hinze den Spielverlauf und lobte den Gegner. "Aue hat 53 Minuten das Tempo bestimmt, was gegen uns sicher nicht leicht ist", meinte Hinze. "Aber dann kriegen wir das in sieben Minuten doch noch hin."

(ma / trd)