Handball Beim "Sauerland-Cup" zusammengerückt

Handball · Zur intensiven Vorbereitung auf die Rückrunde zählte auch die Teilnahme am "Sauerland-Cup" in Menden. Die A-Jugend der SG Solingen BHC wollte das national größte Handball-Turnier dazu nutzen, um sich auf die zweite Halbserie in der Bundesliga vorzubereiten.

"Wir haben Licht und Schatten gesehen. Mit dem Erreichen der Zwischenrunde haben wir das Soll jedoch erfüllt", sagte Trainer Ulli Kriebel. Besonders die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei durch die zwei Tage deutlich besser geworden, die Siege in den Gruppenspielen taten ein Übriges.

Als Zweiter in die Zwischenrunde

Dabei hatte das Turnier aus Solinger Sicht alles andere als vielversprechend begonnen. Im ersten Spiel gab es gleich eine 15:16-Niederlage gegen den HC Empor Rostock. "Da haben wir zu viele Fehler gemacht. So ein Spiel dürfen wir nicht mehr verlieren", ärgerte sich Kriebel. Gegen den Ligakonkurrenten TuSEM Essen setzte es eine deutliche 9:17-Pleite. Doch die Mannschaft bewies Moral, erkämpfte sich mit Siegen über Potsdam (16:14) und die HSG Siebengebirge (16:14) als Gruppenzweiter den Einzug in die Zwischenrunde. Hier besiegte das BHC-Team den niederländischen Vertreter Aalsmeer mit 15:10, dem Bundesliga-Spitzenteam TSV Hannover-Burgdorf musste mit dem 8:16 deutlich der Vortritt gelassen werden. Nach einem 0:10-Fehlstart gab es wenigstens noch ein versöhnliches Ergebnis.

"Essen und Burgdorf sind Mannschaften, mit denen wir uns nicht vergleichen müssen. Mit allen anderen Teams waren wir auf Augenhöhe", so der Coach weiter. Ansteigende Form zeigte Torhüter Patrick Schmidt. Auch Mittelmann Max Fischer hatte viele gute Szenen. Zudem studierten die Solinger eine 3:3-Abwehrvariante ein, die in der Rückrunde häufige Anwendung finden soll.

(lhep)