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Fußball: Aufstiegshoffnung (fast) zerplatzt

Fußball : Aufstiegshoffnung (fast) zerplatzt

VfL Witzhelden – VfB Solingen 3:2 (1:2). Durch die Niederlage des VfB in Witzhelden sind die Träume der Solinger vom Aufstieg in die Landesliga wohl zerplatzt.

VfL Witzhelden — VfB Solingen 3:2 (1:2). Durch die Niederlage des VfB in Witzhelden sind die Träume der Solinger vom Aufstieg in die Landesliga wohl zerplatzt.

Drei Punkte beträgt seit gestern der Abstand auf Tabellenführer HSV Langenfeld, der sich bei seinem 3:0-Erfolg bei der bereits als Absteiger feststehenden SSVg. Haan keine Blöße gab. Nun also muss die Mannschaft des Trainerduos Denis Kampl und Frank Marks in den verbleibenden beiden Spielen auf einen Ausrutscher der Langenfelder hoffen — zwei eigene Siege in den letzten beiden Saisonpartien gegen Jägerhaus Linde und beim GSV Langenfeld natürlich vorausgesetzt.

Solche Rechenspiele wären allerdings nicht nötig, hätte der VfB in Witzhelden nicht in der zweiten Halbzeit das Fußball spielen eingestellt. In der ersten Halbzeit hatten die ersatzgeschwächten Baverter nämlich noch ihr besseres Gesicht gezeigt. Eher glücklich war Witzhelden zur Führung gekommen. Einen unangenehmen Aufsetzer hatte VfB-Torhüter Victor Kemnitz nach vorne abklatschen lassen, Mario Färber (19.) abgestaubt.

Doch mit dem Wiederanpfiff kamen die Solinger durch eine schöne Einzelleistung von Christopher Nötza (20.) zum Ausgleich. Und als der VfL-Abwehrspieler Sebastian Reihm Serkan Gürdere im Strafraum von den Beinen holte, Nötza (27.) den Strafstoß sicher verwandelte, lief für die Solinger alles nach Plan. Bis zur Halbzeit kontrollierten die Gäste die Partie, versäumten es aber, durch einen dritten Treffer den Sack vorzeitig zuzumachen.

VfB viel zu passiv

Mit Beginn der zweiten Halbzeit fand der VfB dann überraschend nicht mehr statt. Sprich: Die Solinger zogen sich weit zurück und ließen Witzhelden Platz und Raum, immer besser ins Spiel zu kommen. Nach vorne lief jetzt gar nichts mehr, bis auf wenige Alibi-Konter, die aber alle wirkungslos verpufften. Dagegen häuften sich jetzt die Möglichkeiten für Witzhelden.

Immer wieder tauchte jetzt auch Arne Thelen vor dem Solinger Kasten auf. In der 72. Minute vergab der Stürmer zwar noch eine gute Möglichkeit, aber 60 Sekunden später war es dann soweit. Allerdings war dem 2:2 ein klares Foul eines Witzheldeners vorausgegangen. Doch es sollte noch schlimmer für den VfB kommen, denn Thelen legte in der 80. Minute zum 3:2 nach — Kemnitz hatte die Kugel aus der Hand fallen lassen. Erst jetzt zeigten die Solinger eine Reaktion. Aber der VfL spielte die Uhr jetzt clever runter — eine Ausgleichschance gab es so für die Solinger nicht mehr.

(RP)