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Schwimmen: Aufreger bei erster Teilnahme an Masters-WM

Schwimmen : Aufreger bei erster Teilnahme an Masters-WM

Kaum hatte sich die Nervosität nach einer soliden Technischen Kür gelegt, ging der Puls bei zwei Synchronschwimmerinnen des TSV Aufderhöhe bei den Masters-Weltmeisterschaften auch schon wieder nach oben. Grund für die Aufregung war ein Zwei-Punkte-Abzug, weil Lena Döhner und Anna Clauberg nach Meinung der Wertungsrichter eine Pflichtfigur ausgelassen hatten. Die Videoanalyse jedoch zeigte keine Verstöße, so folgte umgehend der Protest.

Ende gut, alles gut. Lena Döhner und Anna Clauberg bekamen nach Prüfung die Punkte wieder zurück, um sich in der Konkurrenz der Duette mit 59.375 Zählern etwas unerwartet auf Platz 39 wiederzufinden. Drei Tage später bei der Freien Kür machte das Duo mit einem 34. Rang noch zwei Positionen in der Gesamtwertung gut und sorgte damit für das beste Resultat beim bislang größten Wettkampf der jungen Abteilung, die erst vor neun Jahren gegründet worden war.

"Die Weltmeisterschaften war für alle ein unvergessliches Erlebnis", bilanzierte Thomas Fuhlbrügge nach einem perfekt organisierten Wettkampf im italienischen Riccione, bei dem die Platzierungen für die fünf Synchronschwimmerinnen aus Solingen nur Nebensache waren. Die internationale Konkurrenz in der jüngsten Masters-Altersklasse 20 bis 34 war hochkarätig mit vielen ehemaligen Leistungssportlerinnen besetzt. Daher schauten Anna Clauberg, Lena Döhner, Mona Höhler, Katrin Heß und Jenny Nenhoff in der Hauptsache darauf, im Vergleich mit den anderen deutschen Teilnehmerinnen die Nase vorne zu haben.

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Im Duett war nur ein Augsburger Duo besser, die Konkurrenz aus Bad Soden und Karlsfeld blieb jedoch hinter den Solingerinnen. Völlig überraschend stellte der TSV Aufderhöhe dann auch in der Gruppe auf Gesamtrang 22 die beste deutsche Mannschaft nach einer gelungenen Freien Kür zu "König der Löwen". Ein Resultat, was für die Deutschen Meisterschaften hoffen lässt.

(RP)