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Fußball: Auf echter Essener Asche

Fußball : Auf echter Essener Asche

Am fünften Spieltag in der Fußball-Niederrheinliga muss Tabellenführer Union Solingen am Sonntag beim Aufsteiger Schonnebeck ran – und das nicht auf Rasen, sondern auf einem ungeliebtem Tennenplatz.

Über mögliche taktische Maßnahmen mag Frank Zilles vor der Partie beim Aufsteiger Schonnebeck nicht reden. „Das wird ein reines Kampfspiel werden, da zählt keine Taktik. Wenn wir die richtige Einstellung an den Tag legen, werden wir in Essen was holen. Sollte das aber nicht der Fall sein, werden wir unser blaues Wunder erleben“, erklärt der Coach des Fußball-Niederrheinligisten Union Solingen.

Die Worte des Trainers erklärt die Tatsache, dass die SpVg. Schonnebeck auf der Anlage Schetters Busch nur über einen Ascheplatz verfügt. „Diese unbequemen äußeren Bedingungen sind der große Vorteil dieses Teams. Die Truppe ist kampfstark und eigentlich eine typische Essener Mannschaft.“ Frank Zilles weiß genau, was ihn in am Schetters Busch erwartet: „Das wird ein heißer Tanz werden. Und – um es noch einmal zu betonen – in dieser Partie wird einzig und allein die Einstellung über Sieg und Niederlage entscheiden.“ Sprich: Wer Angst vor aufgeschrammten Knien hat, wird in Essen keine Chance haben. Denn die spielerischen Vorteile, die seine Kicker gegenüber dem Gegner in die Waagschale werfen können, werden auf Asche nicht zur Geltung kommen können.

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Vier Punkte hat Schonnebeck in den ersten vier Begegnungen der Saison geholt. In Viersen war der Mannschaft ein Remis gelungen (1:1), am vergangenen Sonntag wurde gegen Aufsteiger TuRa Duisburg (1:0) der erste Heimsieg eingefahren. Niederlagen gab es für die Truppe von Trainer Harald Kügler beim Wuppertaler SV / Borussia II (0:1) und gegen Speldorf (0:3).

Czajor und Friesel wieder dabei

Auf Seiten der Union hat sich die personelle Situation wieder entspannt. Zwar hat sich Udo Wimmershoff nach seinem Kurzeinsatz in Viersen mit Fußbeschwerden für eine Woche abgemeldet, dafür haben aber Gabriel Czajor und Dennis Friesel in dieser Woche wieder voll mittrainiert. Möglich ist auch, dass Ede Yotla (Zerrung) in Essen zumindest als Joker wieder dabei ist. Das wird sich allerdings erst kurz vor dem Spiel entscheiden.

Einen neuen Trainingsversuch hat auch Sascha Meier gestartet. Die erneute Untersuchung ergab bei dem 26-Jährigen den Befund einer „weichen Leiste“. Offen ist aber noch, ob Meier operiert werden muss. Das wäre die einzige Alternative, sollten die Beschwerden beim Mittelfeldspieler nicht abklingen.

(RP)