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American Football: Arbeitssieg festigt den zweiten Tabellenplatz

American Football : Arbeitssieg festigt den zweiten Tabellenplatz

Paladins – Gelsenkirchen Devils 20:12 (0:6/13:0/0:0/7:6). Nach der Niederlage am vergangenen Spieltag beim Spitzenreiter Cologne Crocodiles brannten die American Footballer der Solingen Paladins auf Wiedergutmachung im Spitzenspiel gegen die Gelsenkirchen Devils.

Paladins — Gelsenkirchen Devils 20:12 (0:6/13:0/0:0/7:6). Nach der Niederlage am vergangenen Spieltag beim Spitzenreiter Cologne Crocodiles brannten die American Footballer der Solingen Paladins auf Wiedergutmachung im Spitzenspiel gegen die Gelsenkirchen Devils.

Zudem bot sich dem Team um Headcoach Maik Odenhoven die Möglichkeit, den Kontrahenten mit einem Sieg auf Distanz zu halten und den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga NRW zu festigen.

Dementsprechend nervös begannen die Platzherren. Gleich der erste Angriffszug der Devils endete in der Solinger Endzone. "Wir brauchen immer ein wenig Anlaufzeit im Spiel. Wir kommen nicht direkt auf hundert Prozent", kommentierte Odenhoven den durchwachsenen Start. Auch das Offensiv-Team der Paladins schien noch nicht ganz auf dem Feld zu sein. Zwei Pässe von Quarterback Carsten Schumacher segelten meterweit an den Passempfängern vorbei, und auch mit dem Laufspiel konnte kein neuer erster Versuch erzielt werden.

Nur gut, dass die Gelsenkirchener ihrerseits den Faden im Angriffsspiel verloren und sich zu Beginn des zweiten Viertels zwei Ballverluste in Folge leisteten. Der erste davon bedeutete die Initialzündung für die Solinger. Giuliano Schürrer hatte den Ball erkämpft, doch die Schiedsrichter sprachen noch einmal Gelsenkirchen den Ball zu. Das Stadion tobte nach dieser Fehlentscheidung.

Mit Wut im Bauch angelte sich Helge von Hage Hülsberg das Leder. Den folgenden Angriffszug brachte nach einem herrlichen Pass von Carsten Schumacher auf Jonathan Senger den verdienten Ausgleich. Beflügelt von dieser gelungenen Offensivaktion legten die Solinger vor 400 begeisterten Zuschauern noch einmal nach und gingen durch Daniel Schöps und dem verwandelten Extra-Punkt von Stefan Stüllein sogar mit 13:6 in Führung.

Die Hausherren schienen nun Spiel und Gegner im Griff zu haben. Nach einem ereignislosen dritten Viertel nutzte Gelsenkirchen jedoch eine Unachtsamkeit in der bis dahin soliden Defensivreihe und verkürzte noch einmal. Bis in die Schlussphase war das Spiel offen, ehe Vincent Reikowski seine Farben mit seinem Touchdown zum 19:13 erlöste und den Sieg unter Dach und Fach brachte.

Der "Play of the Day"

"Der letzte Spielzug hat die Entscheidung gebracht und ist somit unser Play of the Day", freute sich Odenhoven sichtlich über diesen Arbeitssieg, zeigte sich jedoch auch selbstkritisch. "Wir Coaches müssen an der Linie ruhiger werden und so der Mannschaft mehr Sicherheit geben. Dann begehen wir vielleicht auch nicht so viele Undiszipliniertheiten, die uns immer wieder Raumverluste einbringen."

(crb)