Eishockey: Abstiegskampf beginnt

Eishockey : Abstiegskampf beginnt

Am Sonntag beginnt für den EC Bergisch Land mit dem Regionalliga-Pokal die entscheidende Phase der Saison. Nach der verpatzten Hauptrunde kämpfen die „Raptors“ um die Qualifikation für die nächste Regionalliga-Saison.

Die Bergischen Eishockey-Cracks haben als klares Ziel den Klassenerhalt ausgegeben, was bedeutet, dass sie im Regionalliga-Pokal mindestens zwei Teams hinter sich lassen müssen. Teamsprecher Rainer Stamm traut dies der Mannschaft zu: „Es wird nicht sehr leicht, aber wir wollen nächstes Jahr wieder Regionalliga spielen. Ich bin optimistisch, dass wir dieses Ziel erreichen werden“.

Im Regionalliga-Pokal treffen die „Raptors“ auf die fünf Regionalligakonkurrenten, die nach der Hauptrunde gemeinsam mit den Solingern die Plätze sieben bis zwölf belegten. Um den Aufstieg in die Regionalliga kämpfen zudem die beiden Erstplatzierten der Verbandsliga, die zweite Mannschaft der Düsseldorfer EG sowie Lippe-Hockey-Hamm. Die DEG-Reserve dominierte die Verbandsliga-Hauptrunde nach Belieben und sicherte sich ohne Punktverlust den Meistertitel vor den „Young Stars“ aus Hamm.

Auch in der Pokalrunde gehört das Team von Trainer Peter Schrills zu den Favoriten. „Sie haben eine sehr starke Mannschaft und werden mit Dortmund um den Titel kämpfen“, prophezeit Rainer Stamm. Die Dortmunder Elche, Siebter der Regionalliga, haben ihren stark besetzten Kader vor Beginn der Pokalrunde noch einmal gründlich aussortiert. Sie wollen nach einer enttäuschenden Runde nun die Saison mit einem Erfolg in der Qualifikation beenden. Hinter den beiden Topteams, sowie dem ebenfalls starken ESC Trier, folgen fünf Teams, die um die restlichen drei Plätze in der Regionalliga kämpfen. Zu den größten Konkurrenten der „Raptors“ gehören die Teams aus Königsborn, Bergisch Gladbach und Hamm. „Hamm schätze ich ungefähr auf unserem Leistungsniveau ein. Königsborn und Bergisch Gladbach haben wir in der Hauptrunde hinter uns gelassen. Das wollen wir auch diesmal schaffen“, so Stamm.

Der GSC Moers wird im Kampf um den Klassenerhalt wohl eine ähnlich kleine Rolle spielen, wie bis dato in der Regionalliga: Das Team vom Niederrhein verstärkte zwar zuletzt noch einmal seinen Kader – unter anderem wechselte Ex-Raptor Nils Peil zu den „Black Devils“ –, doch zeigte bereits die 1:14-Niederlage im ersten Pokalspiel gegen Hamm, dass es für den Regionalliga-Letzten sehr schwer wird im Kampf um den Klassenerhalt. Ebenfalls deutlich besiegten am vergangenen Wochenende die Dortmunder Elche den Königsborner JEC (10:1). Die DEG-Reserve deklassierte den Verbandsliga-Konkurrenten Hamm mit 19:4.

(RP)
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