Solingen: SPD gegen Buschfeld im Regionalplan

Solingen: SPD gegen Buschfeld im Regionalplan

Während sich die Solinger FDP darüber freut, dass Buschfeld einst Gewerbefläche werden soll und in den neuen Regionalplan aufgenommen wurde, ist die SPD enttäuscht und erklärt: "Die betroffenen Bürger werden enttäuscht oder gar wütend sein, dass Buschfeld in den neuen Regionalplan aufgenommen wurde", sagt Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz. Offenbar auch mit den Solinger Stimmen von CDU und FDP sei das im Regionalrat durchgesetzt worden. "Damit ist auch in Solingen ein Wahlversprechen klar gebrochen worden", sagt Preuß-Buchholz. "Der Solinger Landtagskandidat der CDU hat sich im Wahlkampf bei Veranstaltungen der Bürgerinitiative Ittertal deutlich gegen diese Flächen ausgesprochen".

Das Gebiet Buschfeld war in einem Umweltgutachten zum Ittertal als ungeeignet bezeichnet worden. Dem folgte auch der Rat mit dem Beschluss, Buschfeld aus der Anmeldung Solingens für den neuen Regionalplan herauszunehmen. Doch die Mehrheit aus CDU und FDP im Regionalrat, dem Planungsgremium der Düsseldorfer Bezirksregierung, entschied bereits in einer ersten Lesung gegen Solingens Willen - und nun auch beim endgültigen Aufstellungsbeschluss. "Dieser Vorgang ist nicht nur in der Sache ärgerlich, sondern auch grundsätzlich", sagt Iris Preuß-Buchholz.

(uwv)