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Solingen: Sparkassen-Azubis bauen wieder einen Spielplatz

Solingen : Sparkassen-Azubis bauen wieder einen Spielplatz

Bewerbungen nimmt das Kreditinstitut bis einschließlich 17. November entgegen - Jury tagt am 11. Dezember.

15 Auszubildende des zweiten Lehrjahres der Stadt-Sparkasse tauschen im April des nächsten Jahres wieder Anzug und schicke Kleidung gegen einen roten Overall. Vom 16. bis 20. April bauen sie für eine gemeinnützige Einrichtung wieder Spielgeräte aus Holz im Rahmen des Azubi-Bauprojektes. Bewerbungen werden unter www.sparkasse-solingen.de bis einschließlich 17. November entgegengenommen. "Wir hoffen auf eine große Resonanz", sagten gestern Sparkassen-Vorstandsmitglied Manfred Kartenberg und die beim Kreditinstitut für Personalentwicklung zuständige Mitarbeiterin Andrea Honermeyer. Zum zwölften Mal wird das Bauprojekt nun ausgeschrieben. Die Idee "mitgebracht" hatte damals Manfred Kartenberg bei einem Besuch in Essen. "Die dortige Sparkasse hatte das Projekt bereits umgesetzt - wir haben das schließlich auch in Solingen initiiert", so Kartenberg.

Mittlerweile genieße das Bauprojekt der Auszubildenden bei der Sparkasse Solingen "einen besonderen Stellenwert", zumal hier nicht nur mit Geld eine gute Sache unterstützt werde. "Hier schlagen wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe", ergänzte Andrea Honermeyer. "Wir machen etwas Tolles für Kinder beziehungsweise Jugendliche, und unsere Auszubildenden leisten etwas Gemeinsames. Das fördert den Teamgeist, und sie lernen hier unter anderem auch, mit Konflikten umzugehen." Das kann Michelle Zamaro nur unterstreichen. Die Auszubildende packte in diesem Frühjahr mit an, als die Spiellandschaft "Im Dschungel" auf dem Gelände der Wilhelm-Hartschen-Schule umgesetzt wurde. "Wir sind hier als Team zusammengewachsen", bestätigte Zamaro.

Für den Spielplatzbau können sich Kitas, Grundschulen sowie alle gemeinnützigen Einrichtungen bewerben, die Kinder oder Jugendliche betreuen. Ermuntert für eine Bewerbung werden von der Sparkasse auch diejenigen, die in den vergangenen Jahren bei der Auswahl nicht zum Zuge gekommen waren. "Sie sollten es noch einmal probieren, wir brauchen aber ein Gelände, das frei gestaltbar ist", so Honermeyer. Bevor handwerkliches Arbeiten wie Fräsen, Flexen oder Sägen auf dem Lehrplan der angehenden Bankkaufleute steht, wird natürlich geplant - auch in Abstimmung mit der Einrichtung, die von einer Jury am 11. Dezember ausgewählt wird. Projekt-Partner ist einmal mehr die Marburger Firma ALEA (Anders lernen durch Erfahrung und Abenteuer). Die Sparkasse leistet nicht nur die Arbeitskraft, sondern fördert das Projekt auch mit rund 20.000 Euro für Material.

(uwv)