Solinger Nordstadt weiter mit Quartiersmanagement

Stärkung des Stadtteils : Nordstadt weiter mit Quartiersmanagement

Maximal zwei weitere Jahre ist Quartiersmanagement vor Ort – Verein unterstützt.

Die Nordstadt hat sich deutlich verändert. Viele bauliche Projekte wurden umgesetzt, etwa im Mehrgenerationenhaus, Schulgebäude wurden saniert, die Konrad-Adenauer-Straße wurde umgebaut. Dazu wurden aber auch eine Reihe sozialer Projekte auf den Weg gebracht. So gibt es heute Qualifizierungs- und Bewegungsangebote und das Nordstadtfest. Vor allem aber wurde ein Quartiersmanagement als zentrale Anlaufstelle etabliert.

Möglich waren diese Veränderungen, weil seit bereits zwölf Jahren im Rahmen des Programms Soziale Stadt Fördermittel von Land und Bund in die Nordstadt fließen. Solche gebietsbezogenen Förderprogramme sind aber nicht unbegrenzt. Laufen sie aus, startet ein sogenannter Verstetigungsprozess. Dafür werden Strukturen entwickelt, die dazu beitragen, den begonnenen Prozess weiter zu tragen.

Vor diesem Hintergrund wurde Ende 2017 der Bürgerverein „Bunte Nordstadt“ gegründet, intensiv begleitet von Quartiersmanagement. Seither gestaltet der ehrenamtlich tätige Verein die Stadtteilarbeit mit. Um den Verstetigungsprozess noch eine Weile zu begleiten, soll nun das Quartiersmanagement über das Jahresende 2019 hinaus für maximal zwei weitere Jahre weiterarbeiten. Dafür werden Restmittel aus dem Fördertopf eingesetzt. „Das ist eine gute Lösung. So ist das Quartiersmanagement weiterhin als Ansprechpartner vor Ort, leistet wichtige Unterstützung im Stadtteil, führt die Netzwerkarbeit fort und unterstützt den Bürgerverein“, sagt Stadtdirektor Hartmut Hoferichter.

Zu den Aufgaben des Managements gehört auch die Organisation des Nordstadtfestes – in Kooperation mit dem Bürgerverein und der Stadt. „Das Quartiersmanagement übernimmt auch die Geschäftsführung für den Verfügungsfonds. Daraus flossen bisher im Zuge der Förderung Mittel für rund 120 Projekte, die zur Stärkung des Stadtteils beitrugen“, sagt Stadtentwickler Markus Lütke Lordemann.

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