Solinger Inklusionsunternehmen Genesis-Betriebsrat hofft auf finanzielle Hilfe

Solingen · Die Beschäftigen des von der Schließung bedrohten Inklusionsbetriebs mit der Großküche an der Solinger Alsenstraße schätzen die notwendige Summe zur Rettung auf rund eine Million Euro. Die Hoffnungen liegen auch auf der Politik.

 Das Inklusionsunternehmen Genesis geriet im Zuge der Kplus-Insolvenz in Schwierigkeiten.

Das Inklusionsunternehmen Genesis geriet im Zuge der Kplus-Insolvenz in Schwierigkeiten.

Foto: Alexandra Rüttgen

Die Arbeitnehmervertreter des von der Schließung bedrohten Inklusionsunternehmens Genesis gehen davon aus, dass zur Rettung der Firma mit rund 130 Beschäftigten eine Überbrückungshilfe in Höhe von etwa einer Million Euro ausreichen dürfte. Damit, so die Einschätzung, könnte der Betrieb schon kommendes Jahr wieder auf festen Füßen stehen. Dies hat der Genesis-Betriebsratsvorsitzende Georg Plafountzis am Freitag auf Nachfrage mitgeteilt – wobei die Beschäftigten nun vor allem auf die Politik hoffen, um doch noch ein Aus der Genesis-Großküche sowie des Gartenbaubetriebes abwenden zu können.