Solinger Fußballvereine starten in die Saison 18/19

Start in die Fußball-Saison: Das Duell der Aufsteiger am Bavert

Landesligist VfB startet gegen Mit-Aufsteiger Holzheim.

Zehn Wochen nach dem furiosen Meisterschaftsfinale mit dem Landesliga-Aufstieg des VfB sowie der Last-Minute-Rettung des TSV Aufderhöhe nehmen die Fußballer wieder ihren Pflichtspiel-Betrieb auf. Der VfB ist sechs Jahre nach dem Abstieg zurück in der Sechstklassigkeit. SV Ditib, Wald 03 und Aufderhöhe halten die Bezirksliga-Fahne hoch. Und die Kreisligen versprechen Spannung wie lange nicht.

VfB Solingen - Holzheimer SG (15.30 Uhr, Bavert). Beim VfB hat Sebastiano Spinella das Traineramt übernommen. Der Sportliche Leiter Manuel Habljak musste die Abgänge der Stützen Nikola Aleksic und Florian Heuschkel kompensieren – sechs Neue sollen die Verluste abfedern. „Unser Ziel ist relativ einfach“, sagt Habljak, „nämlich die Klasse zu halten. Mit den gezielten Verstärkungen können wir auf Landesliga-Niveau spielen.“ Grundvoraussetzung sei aber Disziplin: Und die fehlte im Pokal gegen Speldorf, so dass Giovanni Spinella und Memduh Sürücü beim Liga-Start gesperrt zusehen müssen. Dersim Aslan ist zudem noch nicht freigegeben.

Habljak, der dem Auftaktgegner und Mitaufsteiger Holzheim aus Neuss durchaus zutraut, eine Überraschungsmannschaft zu werden: „So etwas darf uns gar nicht passieren. Die Ausfälle sind eine herbe Schwächung.“ In der Landesliga-Staffel mit allen vier Oberliga-Absteigern (Krefeld-Fischeln, Cronenberg, Vohwinkel, DSC 99 Düsseldorf) seien die Favoritenrollen zugeteilt. „Aber eine Überraschung wird es sicher geben.“ Holzheim hatte in der Aufstiegsrelegation den TSV Eller mit insgesamt 8:2 deklassiert. „Das ist eine richtig gute, eingespielte Truppe.“

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1. Spvg. Wald 03 - TSV Aufderhöhe (15.15 Uhr, Carl-Ruß-Straße). Wald gegen Aufderhöhe stand in den letzten Bezirks- und Kreisliga-Spielzeiten sowie im Pokal stets für Brisanz. Sowie einen klaren Verlauf: Fünf Mal in Reihe setzte sich 03 durch. „Also muss ich zur Favoritenrolle nichts sagen“, meint TSV-Spielertrainer Nils Esslinger, der einige Spieler ersetzen muss. Sein Saisonziel: „Nach dem Klassenerhalt in der Relegation sollte der nächste Schritt der direkte Klassenerhalt sein.“

03-Trainer André Springob hätte nichts dagegen, wenn die Serie hält: „Ich habe ein gutes Gefühl, weil wir gut trainieren. Zuletzt waren 24 Mann beim Training.“ Er möchte, dass seine Elf sich „im oberen Mittelfeld etabliert“. Ganz vorne erwartet er einen Meisterkampf zwischen Wülfrath und dem ASV Mettmann. Für viele sicher überraschend Esslingers Meistertipp: „Wenn die Jungs ihrem Trainer folgen, dann steigt Ditib auf. Mein Tipp: Macht, was euer Trainer euch sagt, dann werdet ihr ein tolles Jahr haben.“ Schließlich wisse Sahin Sezer, wie man aufsteigt.

SV Ditib - 1. FC Wülfrath (15 Uhr, Weyersberg). Der Gelobte wird dies sicher mit Freude vernehmen, die hohen Ansprüchen aber entschieden zurückweisen: „Am liebsten würde ich unter die ersten Fünf kommen. Aber ich habe noch sehr viel Arbeit.“ Die taktischen Mechanismen Sezers greifen noch nicht, er musste mit Grundlagenausdauer beginnen. Seine Meisterkandidaten: „Reusrath, Wülfrath, Ayyildiz Remscheid und ASV Mettmann.“

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