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Solinger FDP fordert Anschluss des Kraftwerks an die „Vieh“

Verkehrspolitik : FDP fordert Anschluss des Kraftwerks an die „Vieh“

Die Liberalen wollen, dass im Zuge des Umbaus am Müllheizkraftwerk auch eine neue Verkehrsführung geprüft wird.

Geht es nach den Freien Demokraten in der Klingenstadt, sollten die Verkehrsflüsse rund um das Müllheizkraftwerk in Mitte in Zukunft weitgehend neu geregelt werden. Aus diesem Grund hat die FDP nun weitere Prüfungen beantragt, die im Zuge des geplanten Kraftwerk-Umbaus eine Änderung der Verkehrsführung zum Gegenstand haben.

„Wir wollen eine verkehrliche Erschließung sowohl über die Weidenstraße als auch eine Direktanbindung an die Viehbachtalstraße prüfen lassen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Mitte, Daniel Kuschwart, am Freitag. Denn angesichts der augenblicklichen Planungen, so die Liberalen, seien etwa auf der Eintrachtstraße zukünftig „massive verkehrliche Verschlechterungen“ zu befürchten. Dementsprechend kann die FDP die Sorgen der betroffenen Anwohner durchaus nachvollziehen und sucht nach Lösungen, wie der Oberbürgermeister-Kandidat der Partei, Raoul Brattig, weiter versicherte.

„Man könnte den Verkehr über die Weidenstraße und am Rande der Verkehrsbetriebe lenken, welche in Nachbarschaft zum Kraftwerk liegen. Andernfalls wäre eine Direktanbindung an die Viehbachtalstraße in Betracht zu ziehen. So würde man sowohl Anwohner, als auch Stadtverkehr entlasten und Wege verkürzen“, betonte Daniel Kuschwart, der ferner unterstrich, die Freien Demokraten hegten keine prinzipielle Vorbehalte gegen eine Erweiterung des Kraftwerkes. Kuschwart: „Grundsätzlich begrüßen wir Pläne eines neuen Wertstoffhofes, der das Müllheizkraftwerk und seine Dienstleistungen erweitert und attraktiviert.“

(or)