Solinger Bezirkspolitiker geben Auftrag zur Prüfung von Kreisverkehr am Werwolf

Verkehrskonzepte für Solinger Innenstadt : Prüfauftrag für Kreisverkehr am Werwolf erteilt

Die Stadtverwaltung soll untersuchen, ob an der Kreuzung in der City ein Kreisverkehr realisierbar ist. Ergebnisse werden für das Frühjahr erwartet.

(or) Kreisverkehre bleiben weiterhin ein Dauerbrenner in der Solinger Politik. Denn nachdem die Bezirksvertretung (BV) Ohligs / Aufderhöhe / Merscheid Anfang der Woche über ein potenzielles Rondell an der Bonner Straße diskutiert hat, ist nun die BV Mitte ihrerseits nachgezogen.

Bei der BV-Sitzung am Donnerstagabend im Rathaus Cronenberger Straße sprachen sich die Stadtteil-Politiker mehrheitlich dafür aus, der Verwaltung einen Prüfauftrag für einen Kreisel am Werwolf zu erteilen. Wobei die Bezirksvertreter erwarten, dass die zuständigen Beamten im Stadtdienst Verkehr relativ zügig mit der Arbeit beginnen. So sollen erste Ergebnisse zur Machbarkeit eines solchen Werwolf-Kreisverkehrs nach Möglichkeit bereits im kommenden März vorliegen.

Gerade in der SPD und in der CDU in Mitte werden mit einem Kreisverkehr an der vielbefahrenen Kreuzung im Süden der Innenstadt große Hoffnungen verbunden. So gehen die Politiker davon aus, dass im Falle einer Umsetzung der Verkehr deutlich entzerrt werden könnte. „Wichtig wäre unter anderem, dass Autofahrer wieder von der Schwertstraße aus geradeaus in die Birkerstraße fahren dürfen“, sagte etwa Bezirksbürgermeister Richard Schmidt (SPD) auf Anfrage unserer Redaktion.

Andere sehen Kreisverkehre hingegen entschieden kritischer. So glauben die Grünen im Stadtbezirk, dass teure Kreisel-Projekte, wie sie zum Beispiel auch am Dickenbusch angedacht sind, schon angesichts der nach wie vor angespannten Lage im städtischen Haushalt nicht sinnvoll sind.