Solingen: Wirtschaftsjunioren richten im September Bundeskonferenz aus

Wirtschaftsjunioren: Leuchtturmprojekt im Bergischen

Vom 19. bis 22. September veranstalten die Wirtschaftsjunioren aus Solingen, Remscheid und Wuppertal die Bundeskonferenz im Städtedreieck. Rund 550 Anmeldungen liegen dem Organisationsteam bereits vor.

Unter dem Motto „Bergisch – bodenständig, inspirierend und persönlich“ kommen vom 19. bis 22. September junge Unternehmer und Führungskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet ins Städtedreieck zur Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren. „Ein Leuchtturmprojekt für die Region“, sagt der Solinger Konferenzdirektor Nicolas Spengler. Der frühere Vorsitzende der klingenstädtischen Wirtschaftsjunioren und Geschäftsführer der Kissel Immobilienverwaltung freut sich bereits über knapp 550 Anmeldungen von Wirtschaftsjunioren. „Unser Ziel sind 1000 Teilnehmer, das wollen wir erreichen. Und wir sind optimistisch, dass dies auch gelingt“, sagt Spengler.

Schon einmal, im September 2001, war das Bergische Land Treffpunkt junger Unternehmer und Führungskräfte. Damals organisierten wie heute die Wirtschaftsjunioren aus Solingen, Remscheid und Wuppertal die Bundeskonferenz. Den Zuschlag zur neuerlichen Ausrichtung der Großveranstaltung erhielten die Bergischen im Frühjahr 2017 bei der Bundeskonferenz in Schweinfurt.

Rund 50 Wirtschaftsjunioren aus dem Bergischen engagieren sich im Organisationsteam und stellen ein vielfältiges Programm auf die Beine. „Die Bergische Universität ist Konferenzentrum, hier finden Vorträge statt. Es gibt aber auch ein Logistikkonzept für alle drei Bergischen Großstädte“, erklärt der Konferenzdirektor.

Vom Konferenzzentrum in Wuppertal aus können die Teilnehmer sich beispielsweise auf nach Solingen machen. „Das Galileum macht mit“, freut sich Nicolas Spengler mit Blick auf das Planetarium an der Hansastraße in Ohligs, das am 5. Juli Eröffnung feiert. „Aber auch Unternehmen wie Stahl Krebs oder Lutz Blades sind mit von der Partie und bieten Programmpunkte an. Wir wollen in Solingen neben Schneidwaren auch IT-Firmen wie Codecentric und Instana präsentieren“, so Nicolas Spengler.

Die erste Abendveranstaltung der Bundeskonferenz führt den Wirtschaftsnachwuchs nach Schloss Burg. Weitere Abendveranstaltungen sind zudem in Remscheid und in Wuppertal. Vorträge, wie unter anderem vom Trivago-Finanzchef, sind ebenfalls terminiert.

Auch das Finanzkonzept der Bundeskonferenz steht. Benötigt werden Sponsorengelder in Höhe von 250.000 Euro. „Jede Firma, die wir angesprochen haben, macht mit. Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Spengler, der insbesondere der Solinger Wirtschaftsförderung und der Stadt Remscheid, aber auch Wuppertal für das bisherige Engagement und die Unterstützung dankt. „In allen drei Städten erleben wir eine positive Resonanz, und wir sind dankbar für jede weitere Unterstützung.“

„Die Bundeskonferenz ist für viele eine Weiterbildungsveranstaltung“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Frank Balkenhol, mit Blick auf das vielfältige Programm. Die Wirtschaftsjunioren seien zudem sehr gut vernetzt. „Wir werden im Gründer- und Technologiezentrum den interessierten Wirtschaftsjunioren die 3D-Technik präsentieren“, kündigt der Wirtschaftsförderer an. Die Wirtschaftsförderung ist auch Sponsor der Bundeskonferenz: „Wir tragen ein recht ordentliches Sponsorenpaket mit“, sagt Balkenhol.

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