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Solingen: Viele Wünsche beim Schulwechsel werden erfüllt

Weiterführende Schulen in Solingen : Viele Wünsche beim Schulwechsel werden erfüllt

313 Viertklässler wechseln im Sommer in eine der drei Realschulen, 439 zu einem der vier Gymnasium und 614 an die Sekundarschule Central oder einer der vier Gesamtschulen.

Unter dem Strich sind das zusammen 1366 Kinder, die im Sommer ihre Grundschulen verlassen. Dies teilte am Freitag das städtische Presseamt mit.

An der Alexander-Coppel-Gesamtschule in der Stadtmitte sowie an der Friedrich-Albert-Lange-Gesamtschule (FALS) in Wald gab es allerdings mehr Anmeldungen als zur Verfügung stehende Plätze. Deshalb war hier Koordinierung notwendig. 81 Kindern konnten aber Angebote entsprechend dem Zweitwunsch an einer Gesamtschule und der Sekundarschule gemacht werden. Zudem wurden Eltern von 83 Kindern wunschgemäß die Unterlagen für eine Anmeldung im Rahmen des dritten Anmeldetages an einer Realschule, einem Gymnasium oder der Sekundarschule zurückgesandt.

Positiv bewertet Schuldezernentin Dagmar Becker die Anmeldeergebnisse: „Es freut mich, dass der Großteil der Kinder die jeweils gewünschte Schule besuchen können wird. Darüber hinaus ist es gut, dass im Rahmen der Koordinierung in fast allen Fällen eine Aufnahme in der gewünschten Schulform möglich ist.“ Allerdings klappte es nicht bei allen Kindern/Eltern, den ersten Schulwunsch zu berücksichtigen.

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Am Gymnasium Schwertstraße sowie am Humboldtgymnasium wurden bereits im ersten Anmeldezeitraum mehr Kinder angemeldet, als Plätze zur Verfügung standen. Aus diesem Grund wurden insgesamt 41 Familien eine Koordinierung an ein anderes Gymnasium angeboten. 26 Familien haben dieses angenommen. Den Eltern von 15 Kindern wurden die Unterlagen für eine Anmeldung im Rahmen des dritten Anmeldetages zurückgesandt.

„Der dritte Anmeldetag macht es möglich, die Kinder entspannt anzumelden, die nicht an der Schule ihrer ersten Wahl angenommen werden konnten“, erklärt Oliver Vogt, Leiter der Schulverwaltung. Coronabedingt wurden erstmals vorab feste Anmeldetermine mit den Erziehungsberechtigten vereinbart. „Dazu gab es von den Schulen ein sehr positives Feedback. Voraussichtlich werden wir das auch bei zukünftigen Anmeldeverfahren so beibehalten“, kündigt Vogt an.

Mit 166 Anmeldungen konnte die FALS die meisten Neuanmeldungen verzeichnen, gefolgt von der Gesamtschule Wupperstraße (162). Bei den Gymnasien waren es Schwertstraße und Humboldt mit je 120 Anmeldungen.

(uwv)