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Solingen stellt am bergischen Gemeinschaftsstand auf der Expo Real aus

Immobilienmesse : Solingen auf der Expo Real in München

Im Vorfeld der Gewerbe-Immobilienmesse vom 7. bis 9. Oktober wurden bereits etliche Gesprächstermine vereinbart.

Etliche Termine wurden im Vorfeld bereits vereinbart. „Der Kalender ist von morgens bis abends voll“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Frank Balkenhol. Denn vom 7. bis 9. Oktober wird eine Solinger Delegation erneut zur Gewerbe-Immobilienmesse Expo Real nach München reisen, um vorhandene Kontakte zu Projektentwicklern und Immobilien-Experten zu intensivieren und neue Kontakte zu knüpfen. „Es geht hier um konkrete Einzelstandorte, brach liegende Gewerbeflächen und auch regionale Themen“, erklärt Frank Balkenhol.

Solingen beteiligt sich mittlerweile zum 18. Mal am Bergischen Gemeinschaftsstand auf der Expo Real, auf der die klingenstädtischen Wirtschaftsförderer bereits einige Projekte auf die Bahn bringen konnte. Anfangs wurden zunächst Gespräche geführt, später wurden die möglichen Projekte konkretisiert und es erfolgte die konkrete Umsetzung.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Hotel am Solinger Hauptbahnhof: An der Ostseite des Bahnhofs soll bis Mitte 2021 ein fünfgeschossiges Hotel mit insgesamt 158 Gästezimmern entstehen. Das Projekt ist mit einer Investition von rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommt die Summe für die Umgestaltung des Vorplatzes durch die Stadt.

Der Kontakt zu Investor Karsten Monke war bereits 2017 auf der Immobilienmesse Expo Real geknüpft worden. Vermittelt hatte ihn die Bahnflächen-Entwicklungs-Gesellschaft (BEK). Die BEK ist eine Tochter des Landes NRW und der Deutschen Bahn. Der gehörte ein Teil des Grundstückes, der zweite Teil gehörte dem Solinger Unternehmer Michael Kölker. Monke holte Marc K. Thiel als Investor mit ins Boot. Beide haben Erfahrung als Projektentwickler und Investoren. „An diesem Beispiel können wir sehen, dass die Präsenz von Solingen auf der Expo Real ein absolutes Muss ist“, betont Wirtschaftsförderer Frank Balkenhol.

Genau so wichtig ist es, hochkarätige Gesprächspartner vonseiten der Stadt zu stellen. Deshalb werden Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtdirektor Hartmut Hoferichter neben Balkenhol, Sparkassen-Chef Stefan Grunwald, Wirtschaftsförderer Elmar Jünemann und der Leiter strategische Planung im Rathaus, Carsten Zimmermann, am rund 80 Quadratmeter großen bergischen Gemeinschaftsstand in Halle B der Münchener Messe vor Ort sein.

Im Gepäck hat Solingen aktuelle Entwicklungsprojekte, wie das Grossmann-Gelände in Wald, sowie das Rasspe-Areal in der Kohlfurth. Thema von Gesprächen werden aber auch das Omega-Gelände in der Stadtmitte sein sowie das Hansa-Viertel in Ohligs. „Es geht darum, Projekte und Investoren zusammenzubringen“, erklärt Frank Balkenhol.

An der Hansastraße in unmittelbarer Nähe zum neuen Galileum und dem jetzt entstehenden neuen Hotel stehen etwa drei Hektar Gesamtentwicklungsfläche zur Verfügung. Zunächst muss hier aber das Unternehmen Scalabrin ins Monhofer Feld verlagert werden. „Der Gleisanschluss wird vorbereitet“, sagt Balkenhol. Auf Gewerbeansiedlungen hofft er auch für das Gelände der ehemaligen Stahlgießerei Grossmann – auch dafür sind Gespräche in München bereits vereinbart worden.

Solingen kann sich wie die bergichen Nachbarstädte am Gemeinschaftsstand ganz auf die Messe-Gespräche konzentrieren. Denn um die gesamte Koordination des Messestandes, die Gestaltung und unter anderem das Catering kümmert sich die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW). Die BSW sorgt auch für wichtige Treffen – beispielsweise mit den Staatssekretären Dr. Jan Heinisch (Ministerium für Kommunales, Baudes Landes NRW) und Christoph Dammermann (Wirtschaftsministerium).