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Solingen: Sparkasse sucht Blindgänger

Probebohrungen in Solingen : Sparkasse sucht Blindgänger

Der Untergrund für den Sparkassen-Neubau der Hauptstelle am Neumarkt wird bereitet – und auf mögliche Weltkriegs-Bomben untersucht.

Der Asphaltboden des Sparkassen-Parkplatzes an der Peter-Knecht-Straße in der Stadtmitte ist binnen Wochenfrist abgetragen worden. Lediglich vom früheren Kassenhäuschen war am Freitag noch etwas zu sehen auf einer Fläche, die nun zur Einrichtung der Baustelle für den Neubau der Hauptstelle des Kreditinstitutes genutzt werden soll.

Bevor in die Tiefe gebuddelt wird, nutzen die Bauarbeiter die freigelegte Fläche jetzt erst einmal zur Einrichtung der Baustelle. „Insbesondere in Hinblick auf den bevorstehenden Rückbau der Gebäude entlang der Straße am Neumarkt“, sagt Sebastian Stamm von der Unternehmenskommunikation der Stadt-Sparkasse. Voraussichtlich im Februar wird mit dem Abriss der alten Häuser begonnen.

Die Baugrube selbst soll ab Juni erstellt werden. Doch bevor das geschieht, wird „die Freifläche zunächst mit geeigneten Mitteln auf Blindgänger geprüft und der Aushub der Baugrube vorbereitet“, so Stamm. Ohnehin hat die Sparkasse ein besonderes Augenmerk auf die Bodenbeschaffenheit des Grundstücks. Durch Luftbildaufnahmen bis zum Jahr 1974 konnten jedenfalls Flächen ausgemacht werden, die durchgehend bebaut waren. „An diesen Stellen wurden bereits Bohrungen zur Prüfung der Bodenbeschaffenheit durchgeführt“, sagt Sebastian Stamm.

Läuft alles nach Plan, will die Sparkasse im September dieses Jahres mit den Rohbauarbeiten für die neue Hauptstelle beginnen. Die Sparkasse investiert am Neumarkt rund 80 Millionen Euro in Immobilien. Davon entfallen etwa 45 Millionen auf die Hauptstelle. Weitere 35 Millionen Euro werden in eine Tiefgarage mit rund 115 Auto- und 100 Fahrradstellplätzen, 26 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von rund 3500 Quadratmeter sowie Büroflächen zur Fremdvermietung von gut 1100 Quadratmeter investiert.