Solingen:Sparkasse hilft mit Spenden und Sponsoring.

Stadt-Sparkasse: Millionen für Sport, Kultur und Soziales

Die Stadt-Sparkasse Solingen unterstützt mit der sogenannten Bürgerdividende in Höhe von 2,6 Millionen Euro jedes Jahr Vereine und andere gemeinnützige Einrichtungen in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales.

Ohne die Stadt-Sparkasse Solingen würde in den Bereichen Sport, Kultur und insbesondere Soziales die klingenstädtische Landschaft ärmer aussehen. Jahr für Jahr gibt es Spenden und Sponsoring in Millionenhöhe, auch den Haushalt der Stadt unterstützt das Kreditinstitut mit einem erklecklichen Betrag. Zuletzt konnte Stadtkämmerer Ralf Weeke hier 1,6 Millionen Euro auf der Habenseite verbuchen.

Zwar hat die Sparkasse einen Förderauftrag, doch um den erfüllen zu können, müssen Gewinne erwirtschaftet werden. „Das“, sagt Sparkassen-Sprecher Martin Idelberger, „ist unter den heutigen Rahmenbedingungen mit Negativzinsen, Digitalisierung und Regulierungen gar nicht so leicht. Wir wollen unser gesellschaftliches Engagement aber beibehalten.“

Und die Summe, die unter dem Strich zur Verfügung steht, ist üppig. Denn die sogenannte Bürgerdividende beträgt über das Jahr hinweg 2,6 Millionen Euro. „Das sind beispielsweise Spenden aus dem PS-Zweckertrag und Sponsoring“, sagt Idelberger mit Blick auch auf die Ausschüttung des Sparkassen-Gewinns.

Jeweils vom 1. Januar bis Ende März eines Jahres nimmt die Stadt-Sparkasse die vielfältigen Spendenanfragen entgegen – und zieht danach die Spendierhosen an. „Rund 300 Anträge kommen da zusammen, die Nachfrage für Unterstützung ist ungebrochen hoch“, betont der Sparkassen-Sprecher. Fördervereine von Kindertagesstätten, Schulvereine, gemeinnützige Organisationen – „alle, die in der Lage sind, Zuwendungsbescheide auszustellen, können sich bei uns melden“, sagt Martin Idelberger und ergänzt: „Die Konzentration der Anträge auf die ersten drei Monate hat sich etabliert und bewährt.“ Die Antragsteller müssen zudem berücksichtigen, dass die Sparkasse lediglich Projekte unterstützt, die in der Zukunft liegen.

Die Antragsteller müssen allerdings in der Lage sein, für ein Projekt einen eigenen Betrag zu leisten. „Wir decken Spitzen ab“, erklärt Idelberger zur Vorgehensweise. In der Regel nennen die Antragsteller einen Betrag, den sie zu erhalten hoffen. Ganz selten werden die vorgegebenen Kriterien nicht erfüllt – „dann gibt es auch kein Geld“, so der Sparkassen-Sprecher.

Schwerpunkt der Unterstützung ist laut Idelberger der Bereich Soziales. So werden unter anderem die Arbeiterwohlfahrt oder das Deutsche Rote Kreuz beispielsweise bei der Anschaffung von Fahrzeugen unterstützt. „Es kommen aber auch kleinere Vereine in den Genuss von Spenden“, sagt Martin Idelberger. Aber auch die Bereiche Sport und Kultur erfahren vielfältige Unterstützung.

So freuen sich unter anderem die Bergische Kunstausstellung, die Kulturnacht oder das Fest Echt.Scharf.Solingen in der Innenstadt über das Sponsoring der Stadt-Sparkasse. Auch der Klingentrail konnte mit Hilfe der Sparkasse entstehen, die Bundesliga-Handballer des Bergischen HC werden ebenso unterstützt wie viele andere Sportvereine. Allein die Trikotspenden für jugendliche Handballer und Fußballer lässt sich das Kreditinstitut rund 10.000 Euro im Jahr kosten

„Baumaßnahmen unterstützen wir dagegen grundsätzlich nicht“, erklärt Idelberger. Wobei auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen. Denn im Zuge des Sparkassen-Azubi-Projektes, in dem Jahr für Jahr Auszubildende des zweiten Lehrjahres des Kreditinstitutes einen Spielplatz für eine Kindertagesstätte oder eine Schule bauen, werden deutlich mehr als die Materialkosten in Höhe von 20.000 Euro ausgegeben.

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