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Solingen: Sparda-Bank West schließt Filiale in der Innenstadt

Sparda-Bank West : Sparda-Bank West schließt Filiale in der Innenstadt

Sparda-Bank West schließt wegen des Coronavirus Filiale in der Solinger City und legt vorläufige Bilanz 2019 vor.

(uwv) Der Vorstand der Sparda-Bank West hat entschieden, die Filiale in der Solinger Innenstadt wegen des Coronavirus bis auf Weiteres zu schließen. Aktuell steht den Kunden der Genossenschaftsbank die Filiale Ohligs an der Düsseldorfer Straße 43 zur Verfügung.

Angesichts der Entwicklung bei der Verbreitung des Virus haben wir umfangreiche Präventionsmaßnahmen beschlossen. Oberste Priorität haben dabei die Gesundheit und der Schutz von Mitarbeiter und Kunden“, teilt der Vorstand der Sparda-Bank West mit. Der Selbstbedienungsbereich vor Ort stehe aber wie gewohnt zur Verfügung. Die Bargeldversorgung sei über Geldautomaten gesichert.

Die Sparda-Bank West gehört zu den großen genossenschaftlichen Kreditinstituten für Privatkunden in Deutschland. Ihr Unternehmenssitz liegt in Düsseldorf, und mit Münster als Zweigniederlassung hat die Bank einen weiteren Hauptstandort.

Die Bank hat jetzt ihre vorläufige Bilanz für das vergangene Jahr vorgelegt. Danach stieg die Bilanzsumme im Vorjahresvergleich um 3,8 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro. „Wir können zufrieden sein. Und mit der strukturellen Neuausrichtung unserer Bank gestalten wir aktiv unsere Zukunft“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank West, Manfred Stevermann, die Zahlen.

Mit einem Zuwachs von 491 Millionen Euro (plus fünf Prozent) überschritt die Bank bei den Einlagen erstmals deutlich die Marke von elf Milliarden Euro. Diese Entwicklung belege einerseits das große Vertrauen der Kunden in die Genossenschaft. Andererseits müsse die Bank für die Einlagen von Kunden bei ihrer Zentralbank Negativzinsen zahlen. Zu Diskussionen um die Weitergabe der Negativzinsen in Form von Verwahrentgelten erklärt Manfred Stevermann: „Wir verzichten immer noch darauf, unsere klassischen Bestandskunden auf diese Art und Weise an den Kosten ihrer Einlagen zu beteiligen. Wir werden etwaige Entscheidungen über Verwahrentgelte stets abwägen und prüfen.“

Das Kreditvolumen stieg 2019 auf etwa 6,41 Milliarden Euro (plus 2,4 Prozent). Das Baufinanzierungsneugeschäft lag bei rund 1,38 Milliarden Euro und legte damit um 17,7 Prozent zu. Der Bestand wuchs auf gut 6,3 Milliarden Euro (plus 2,1 Prozent) an. Im vergangenen Jahr zählte die Genossenschaftsbank 6444 neue Mitglieder und 13.566 neue Kunden für sich. Insgesamt zählt die Bank jetzt 598.721 Mitglieder und 701.270 Kunden.