1. NRW
  2. Städte
  3. Solingen

Solingen: Ordnungskräfte verzeichneten 2019 mehr Falschparker.

Raser und Falschparker : Mehr Falschparker, weniger Raser

2019 gab es 42.947 Verfahren wegen überhöhter Geschwindigkeit.

Die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen im Stadtgebiet Solingen ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Dies teilt die Stadt auf Anfrage mit. Jedoch gab es 2018 mehr Verfahren gegen Falschparker. So leitete das Ordnungsamt 2019 insgesamt 42.947 Verfahren wegen überhöhter Geschwindigkeit ein.

2018 waren es noch 47.818 Verfahren. „Grundsätzlich ist es ein Erfolg, wenn die Anzahl der Verfahren sinkt, denn dann hat man weniger Verkehrsverstöße und man kann davon ausgehen, dass die Verkehrsteilnehmer sich an die Verkehrsregeln halten“, sagt eine Stadtsprecherin.

Bei den Parkverstößen kann die Stadt demnach also nicht von einem Erfolg sprechen: Während 2018 noch 59.694 Verfahren wegen Parkverstößen eingeleitet worden sind, waren es im vergangenen Jahr 66.194 Verfahren.

Beschimpfungen und Angriffe gegen Ordnungskräfte machen diesen auch zu schaffen. Die Stadt teilt auf Anfrage mit, dass es immer wieder zu Beleidungen und auch körperlichen Attacken gegen Mitarbeiter des Stadtdienstes Ordnung kommt. Eine genaue Zahl der Übergriffe konnte die Stadt nicht nennen. „Tätlichkeiten und Beleidigungen werden von den Mitarbeitern unverzüglich gemeldet und zudem wird immer ein Strafantrag gestellt“, so eine Stadtsprecherin.

Durch die gezahlten Verwarnungs- und Bußgelder konnte die Bußgeldstelle der Stadt 2019 etwa 1,86 Millionen Euro einnehmen. 2018 nahm sie 1,93 Millionen Euro ein. Sie verzeichnete also ein Minus von etwa 70.000 Euro verzeichnen.

Acht Messwagenführer und 17 Verkehrsüberwachungskräfte der Stadt sind sechs Tage die Woche, von Montag bis Samstag, im Einsatz. Zusätzlich ist auch noch die Polizei im Stadtgebiet unterwegs und kontrolliert, ob Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind. Das macht sie täglich, sagt ein Polizeisprecher.

Konkrete Zahlen zu Verstößen konnte die Polizei jedoch nicht nennen. Diese werden im Februar im Rahmen der Innenministerkonferenz vorgestellt, sagt ein Polizeisprecher auf Anfrage.