Nach Bökelberg-Vorbild Denkmal könnte an Union-Stadion erinnern

Solingen · Die Ohligser Jongens haben die Idee, das Andenken an die Traditionssportstätte hochzuhalten. Ort eines Denkmals könnte unter anderem die neue Siedlung „Heimspiel“ sein. Ein Vorbild gibt es in Mönchengladbach.

 Im Mai 2016, zwei Jahre vor dem Abriss, war die Haupttribüne bereits zugewachsen. In besseren Zeiten fanden dort über 2000 Zuschauer Platz.

Im Mai 2016, zwei Jahre vor dem Abriss, war die Haupttribüne bereits zugewachsen. In besseren Zeiten fanden dort über 2000 Zuschauer Platz.

Foto: Stephan Köhlen

Über vier Jahre sind inzwischen vergangen, seitdem das alte Stadion am Hermann-Löns-Weg in Ohligs abgerissen wurde, um den Häusern der Neubausiedlung „Heimspiel“ Platz zu machen. Und tatsächlich ist seitdem am Rand der Ohligser Heide ein modernes Wohnquartier entstanden, das in diesen Tagen seiner endgültigen Fertigstellung entgegen strebt. So war die Siedlung in dieser Woche einmal mehr das Ziel von Möbelwagen – wobei die zukünftigen Bewohner der Gebäude an der Straße Glockenheide bei einem Blick aus ihren Wohnzimmerfenstern direkt auf den zumindest in Ansätzen stehengebliebenen Wall der alten Ostkurve im früheren Union-Stadion schauen werden.