Solingen: OB Kurzbach unterstützt Palliativmedizin

Palliativmedizin: Solinger OB setzt sich für Sterbende ein

Tim Kurzbach wurde Ehrenmitglied des palliativen Fördervereins Solingen.

Der Förderverein des Palliativteams Solingen hat prominenten Zuwachs bekommen. Seit dieser Woche ist nämlich auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach Ehrenmitglied des Vereins, der es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, schwerstkranke Menschen und deren Angehörige in der letzten Phase des Lebens zu begleiten.

Im Klinikum Solingen nahm Kurzbach jetzt die entsprechende Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft in dem Förderverein des „Spezialisierten Ambulanten Palliativteams“ (SAPV) in Anwesenheit des Vereinsvorsitzenden Professor Dr. Thomas Stadl (Klinikum) sowie der Vorstandsmitglieder Dr. Martina Marchese (Geschäftsführerin), Eckhard Rieger (Krankenhaus Bethanien) und Michael Druckrey entgegen. Wobei der OB den Anwesenden versicherte, sich fortan noch stärker als bisher für eine gute Paliativversorgung für Schwerstkranke und Sterbende in der Klingenstadt einsetzen zu wollen. „Das Leben ist stärker als der Tod“, sagte der Oberbürgermeister, der sein Engagement für das SAPV-Team mit seinem eigenen christlichen Glauben begründete.

Dabei ist vor allem eine umfassende ehrenamtliche Unterstützung notwendig, um den betroffenen Patienten sowie den Familien gerecht zu werden. In Solingen setzen sich alle drei Krankenhäuser dafür ein, dass die Schwerstkranken ihren letzten Weg nicht allein beschreiten müssen. So existieren mittlerweile zahlreiche Hilfsangebote, die die körperlichen, seelischen sowie sozialen Belastungen erträglicher machen sollen.

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Der SAPV-Förderverein wurde vor nunmehr vier Jahren zusammen mit dem Palliativteam gegründet, um eine Linderung auftretender Beschwerden zu erreichen, umriss die Geschäftsführerin des SAPV, Martina Marchese, jetzt noch einmal die Ziele des Vereins. Das Palliativteam Solingen ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Akteure, die bewusst solche Lücken schließen wollen, die im aktuellen System der Regelversorgung nicht zu beseitigen sind.

Ziel des Vereins, der sich ausschließlich aus Spenden finanziert, ist es, die medizinische, therapeutische und pflegerische Qualität der Patientenversorgung weiter zu steigern sowie den Patienten selbst die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

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