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Solingen: Kliniken bekommen mehr Geld vom Land

Krankenhausfinanzierung : Solinger Kliniken bekommen mehr Geld vom Land

Insgesamt erhalten die Häuser in der Klingenstadt rund sieben Millionen Euro. Mit dem Geld sollen dringend benötigte Investitionen getätigt und der Modernisierungsstau beseitigt werden.

Ein Sonderinvestitionsprogramm der nordrhein-westfälischen Landesregierung beschert den Solinger Krankenhäusern zusätzliche Finanzmittel. Wie am Dienstag bekannt geworden ist, sollen das Städtische Klinikum, die St. Lukas Klinik, das Krankenhaus Bethanien sowie die Psychiatrische Tagesklinik des Landschaftsverbandes jetzt mit mehr als sieben Millionen Euro bedacht werden, die zur Modernisierung der jeweiligen Häuser eingesetzt werden können.

Dementsprechend erfreut zeigte sich der Solinger Landtagsabgeordnete Arne Moritz (CDU) in einer ersten Reaktion. „Letztlich kommt das uns allen, also den Patientinnen und Patienten, zugute“, sagte Moritz, der in diesem Zusammenhang noch einmal an den aufgelaufenen Investitionsstau in den Krankenhäusern erinnerte. Nun jedoch würden die Kliniken endlich in die Lage versetzt, dringend notwendige „Sanierungen und Modernisierungen vorzunehmen“, so Arne Moritz am Dienstag.

Dabei entfällt der Löwenanteil auf das Städtische Klinikum. Das Krankenhaus an der Gotenstraße soll nämlich knapp 4,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm des Landes erhalten, derweil für die St. Lukas Klinik in Ohligs etwas mehr 1,8 Millionen Euro vorgesehen sind. Das Krankenhaus Bethanien bekommt wiederum 1,1 Millionen Euro. Und in die Psychiatrische Tagensklinik werden rund 44.000 Euro fließen.

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„Wer ins Krankenhaus muss, der soll die bestmögliche Versorgung bekommen. Dazu gehören Ärzte, die ihre Expertise einbringen, gut ausgebildetes Pflegepersonal, aber eben auch, dass die Krankenhäuser die richtige Technik anschaffen, ihre Gebäude instand halten und modernisieren können“, fasste CDU-Mann Moritz die Notwendigkeit zusammen, in den Krankenhäusern zu investieren. Besonders hoch ist der Investitionsbedarf im Städtischen Klinikum. Dort dürften in den kommenden Jahren Millionensummen anfallen, um das Haus langfristig wieder aus den Roten Zahlen hinauszuführen.