Solingen: Im Südpark entsteht das „Kunsthaus“

Bauprojekt in Solingen : Im Südpark entsteht das „Kunsthaus“

Ein dreigeschossiges Gebäude mit einer außen liegenden Treppe, viel Glas an der Fassade, einem Flachdach und einem farbigen Schriftzug „Kunsthaus“ ist geplant.

„Wir sind angetan“, sagt Künstler Peter Amann. Und Petra Krötzsch, Eventmanagerin der Güterhallen, lobt: „Das ist für den Südpark eine absolute Bereicherung.“ Die „Bereicherung“ ist noch in einem frühen Baustadium: Zwischen dem Bolzplatz und der Vermögensberatung Stamm lassen Angela und Gerrit Pies ein „Kunsthaus“ mit drei Ateliers und Büroräumen bauen.

„Mit dem Südpark hat die Stadt etwas Gutes getan“, unterstreicht Gerrit Pies. „Wir sind froh, dabei zu sein. Das ist eine sehr interessante Umgebung.“ Pies rechnet mit rund anderthalb Jahren Bauzeit. Schon die Vorbereitung der Baugrube dauerte. Der Kampfmittelräumdienst suchte in dem angeschütteten Boden nach Blindgängern. Für das Fundament muss die Erde verdichtet werden.

Der Entwurf zeigt ein dreigeschossiges Gebäude mit einer außen liegenden Treppe, viel Glas an der Fassade, einem Flachdach und einem farbigen vertikalen Schriftzug „Kunsthaus“.

„Es ist toll, dass Privatleute in Kunst und Kultur investieren“, kommentiert Peter Amann. „Dadurch, dass wir hier sind, entsteht ein Sogeffekt. Es war ja auch geplant, dass andere sich ansiedeln. Hoffen wir, dass auch künftig noch Passendes dazukommt.“ Im März hatte bereits Ladenbauer Günther Schorn („ju:mo“) angekündigt, seinem markanten Neubau einen zweiten, gleichartigen folgen zu lassen und beide Häuser durch eine Brücke zu verbinden.

Eventmanagerin Krötzsch ist froh, dass sich der Bauträger des Atelierhauses bei den Künstlern und den anderen Mitgliedern der Interessengemeinschaft Südpark vorgestellt hat. „Mir gefällt, dass man den Schulterschluss mit den Anliegern sucht. Es wurde betont, dass man sehr an einer Zusammenarbeit interessiert ist.“ Das sieht auch Oliver Stamm, der direkte Nachbar des „Kunsthauses“, so: „Das wird ein fantastisches Projekt, das den Südpark weiter aufwertet.“

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