Solingen: Höhscheider Anwohner müssen für Straßenbeleuchtung zahlen

Straßenbeleuchtung : Anlieger zahlen für moderne Straßenbeleuchtung

Die Umrüstung von Straßenleuchten auf LED-Lampen ist jetzt auch an der Strecke Grünewalder -, Neuenhofer - und Neuenkamper Straße abgeschlossen.

Die Anlieger haben es an den Gebührenbescheiden gemerkt: Die Umrüstung von Straßenleuchten auf LED-Lampen ist jetzt auch an der Strecke Grünewalder -, Neuenhofer - und Neuenkamper Straße abgeschlossen. „Da es sich um eine Verbesserung und Erneuerung handelt, können die Kosten auf die Anliegenden verteilt werden“, erläutert Sabine Rische von der Pressestelle der Stadt. Sie richteten sich nach Größe und Nutzung der Grundstücke und der Zahl der Geschosse. Für ein Einfamilienhaus auf einem 550 Quadratmeter großen Areal seien es beispielsweise 62 Euro; die Eigentümergemeinschaft einer 6000-Quadratmeter-Immobilie zahle 600 Euro.

Dass die Beiträge nicht höher sind, liegt an Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Die erhalten die Technischen Betriebe der Stadt bereits seit Ende 2011. Damals begannen die TBS mit einer kurzen Probestrecke an der Brühler Straße und der Rathausstraße (17 Leuchten von Werwolf bis Bismarckstraße). 2013 folgte ein zweites Pilotprojekt mit 69 Leuchten an der Schützenstraße (August-Dicke-Schule bis Remscheider Straße). Später wurde auch an Freiligrath- und Albrechtstraße umgerüstet. Die Arbeiten sollen an anderen Strecken weitergehen.

Dabei dreht es sich um mehr als nur um den simplen Austausch von Lampen. Unter der Abkürzung SoLiMa (Solinger Licht Management) haben die Technischen Betriebe in der Stadt ein System entwickelt, mit dessen Hilfe die Straßenbeleuchtung bedarfsgerecht geregelt werden kann. Das spart – zusätzlich zu dem geringeren Strombedarf der LED-Lampen – weitere Kilowattstunden.

Mehr von RP ONLINE