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Solingen: Herbstferien-Programme gegen den Corona-Blues

Herbstferien in Solingen : Ferienprogramme gegen den Corona-Blues

In den Herbstferien bieten städtische und kirchliche Einrichtungen bunte Programme. Es ist auch ein Aufatmen nach kontaktarmen Monaten in der Corona-Pandemie.

Gegen Langeweile und für ein Gemeinschaftserleben nach kontaktarmen Corona-Monaten haben die Solinger Jugendzentren in den Herbstferien geöffnet. Teilweise bieten sie spezielle Programme für Kinder und Jugendliche an.

Das Haus der Jugend Mitte beispielsweise veranstaltet in der zweiten Ferienwoche, vom 18. bis zum 22. Oktober, Kurse zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Teilnehmen können Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Die Kurse finden nach Geschlechtern getrennt statt, der Kurs für Jungen findet an allen Tagen von 10 bis 11.30 Uhr statt, der für Mädchen von 11.30 bis 13 Uhr.

Daneben bietet das Haus an der Dorper Straße ein offenes Ferienprogramm an. Für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren finden die Angebote zwischen 9 und 15 Uhr statt, Jugendliche ab zwölf Jahren können dienstags bis freitags zwischen 17 und 21 Uhr kommen. Montags findet zu dieser Zeit der queere Treffpunkt statt. Was genau in den beiden Ferienwochen angeboten wird, ist von den Wünschen der Kinder und Jugendlichen abhängig.

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Das Haus der Jugend Aufderhöhe an der Friedenstraße hat in den Ferien regulär geöffnet und bietet für Kinder ab sechs Jahren unter anderem Spielmöglichkeiten drinnen und draußen. Der offene Treff findet jeweils von 15 bis 18 Uhr statt. Am 11. Oktober ist die Einrichtung geschlossen. Nur das Haus der Jugend Gräfrath kann in den Ferien nicht regulär besucht werden. Die Mitarbeitenden fahren in der ersten Ferienwoche, vom 11. bis zum 15. Oktober, mit einer Jugendgruppe nach Holland. Die Fahrt ist bereits ausgebucht.

Die Katholische Jugendagentur Wuppertal bietet auch in diesem Jahr wieder in Solingen ihren Herbstferienspass an. Von 8 bis 16 Uhr findet das Ferienprogramm mit verschiedenen sportlichen, kreativen oder nachhaltigen Aktivitäten statt. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren. Außerdem werden Veranstaltungen an einzelnen Tagen angeboten, darunter eine Fußballschule in der zweiten Ferienhälfte. Weitere Informationen zum Solinger Ferienspass sind im Internet (www.herbst.ferienspass.net) zu finden.

Auch die evangelischen Kirchengemeinden in Solingen haben Ferien-Aktionen geplant. Für Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren bietet die Evangelische Jugend in der zweiten Ferienwoche das Programm „Kulttour“ an. Verschiedene Ausflüge führen in eine Kunstschmiede am Müngstener Brückenpark, ins Gasometer nach Oberhausen, zum Klettern an die Müngstener Brücke sowie ins Phantasialand. Die Teilnahme an dem Wochenprogramm kostet 100 Euro. Anmeldungen sind bei Jugendreferent Dennis Längert möglich, weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Evangelischen Jugend Solingen.

Neben der Aktionswoche sind die meisten Einrichtungen der Evangelischen Jugend regulär geöffnet, nur der Kindertreff der Gemeinde Merscheid ist geschlossen. Bei allen Aktionen stehe der Gedanke des Zusammenkommens im Vordergrund, sagt Dennis Längert. „Es gibt einen Bedarf von jungen Menschen, sich in dieser Phase der Corona-Pandemie wieder mit anderen zu treffen.“ Gleichzeitig seien besonders Jugendliche dabei noch zurückhaltend. „Wir haben eineinhalb Jahre gelernt, dass der Kontakt zu anderen potenziell gefährlich ist. Das müssen wir erst wieder ablegen“, sagt Längert. Die Regel-Angebote sowie die speziellen Ferienprogramme zielen darauf ab, genau das zu fördern, so der Jugendreferent. „Wir wollen ein Stück weit zu einer Normalität zurückkehren, zumindest soweit das geht.“