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Solingen: Förderkreis unterstützt Zentrum für verfolgte Künste

Museum in Solingen : Förderkreis unterstützt Zentrum für verfolgte Künste

Am 8. Dezember feiert das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen seinen fünften Geburtstag. Zum kleinen Jubiläum gründete sich ein Verein unter dem Vorsitz von Sylvia Löhrmann.

Zur Unterstützung des Zentrums für verfolgte Künste wurde im kleinen Kreis und digitalen Format ein Verein gegründet. Er trägt den Namen „Förderkreis Zentrum für verfolgte Künste, Solingen #Wir_erinnern_Wir_gestalten“.

„Ziel ist es, das Zentrum in Solingen und der Region stärker zu vernetzen und zu verankern“, begründet Sylvia Löhrmann die Initiative. Die Staatsministerin a.D. wurde zur Vorsitzenden des Verens gewählt. Die weiteren zehn Gründungsmitglieder sind Oberbürgermeister Tim Kurzbach, die langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Dorothee Daun, der Stiftungsrat-Vorsitzende Dr. Christoph Humburg,  die Kölner Journalistin Barbara Löcherbach, der Bürgerpreisträger Uli Preuss, Sparkassenvorstand Sebastian Greif, Hajo Jahn (Vorsitzender Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft), Ulrike Kilp (Geschäftsführerin der Solinger Diakonie), Horst Gabriel (Vorsitzender des Solinger Arbeitgeberverbandes) und Zentrum-Direktor Jürgen Kaumkötter.

„Es freut mich, dass so namhafte Persönlichkeiten bei der Vereinsgründung mit von der Partie waren“, sagt Löhrmann. Auch Dr. Gerhard Schneider, als Sammler und Stifter wie Hajo Jahn, maßgeblicher Wegbereiter des Zentrums, sowie Autor Jürgen Serke und Dr. Gabriele Uelsberg, langjährige Vorsitzende desStiftungsvorstands, unterstützen die Gründung ausdrücklich, konnten aber selbst nicht teilnehmen.

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Sylvia Löhrmann war die Gründung und Entwicklung des Zentrums in Solingen stets ein Herzensanliegen: „Die Gründung des Förderkreises zum fünfjährigen Bestehen des Zentrums ist doch ein schönes Geburtstagsgeschenk.“ Die Freiheit von Kunst und Kultur seien Gradmesser einer gefestigten demokratischen Gesellschaft. „Dafür einzutreten gebietet nicht nur das Erbe der Nazi-Diktatur, sondern auch der Blick auf aktuelle Unterdrückungsmechanismen weltweit“, begründet die Grünen-Politikerin ihr Engagement.

Schatzmeister Sebastian Greif, neben Barbara Löcherbach und Uli Preuss der Vierte im Vorstands-

Quartett, unterstützt die Vereinsgründung, weil „das Zentrum für verfolgte Künste einen tragischen und dennoch wichtigen Bestandteil der deutschen Kunstgeschichte zeigt, aus dem wir lernen können und der uns vor dem Vergessen bewahrt.“

Als Leiter des Museums und im Namen seines Teams bedankt sich Jürgen Kaumkötter bei allen Beteiligten – „ganz besonders bei Sylvia Löhrmann für ihre Dynamik, Kraft und Initiative“.

Seit der Gründungsversammlung Anfang November sind alle wichtigen Formalia für die Eintragung des gemeinnützigen Vereins auf den Weg gebracht worden, so dass Interessierte sich ab sofort per E-Mail unter foerderkreis@verfolgte-kuenste.de melden können.

(red/gra)