Solingen: Feuer in Anbau greift auf Wohnhaus über - Hunde gerettet

Haus in Solingen abgebrannt : Feuerwehr rettet Hunde aus Flammen

Bei einem Brand in Solingen wurde ein Wohnhaus mit Anbau zerstört. Die Bewohner fanden rechtzeitig den Weg ins Freie, zwei Hunde wurden von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet.

Nur wenige hundert Meter Luftlinie von der Feuerwache in Solingen-Ohligs geriet am Sonntagabend der Anbau eines Wohnhauses an der Kreuzung Merscheider Straße / Schwarze Pfähle in Brand. Als die Einsatzkräfte nur wenige Minuten nach der Alarmierung eintrafen, stand der Fachwerkbau vollständig in Flammen.

Die unverletzten Bewohner standen zu diesem Zeitpunkt bereits im Freien, wiesen aber die Feuerwehrleute darauf hin, dass noch zwei Hunde im Gebäude wären. Gewaltsam verschafften sich die Retter Zutritt, befreiten die Tiere und leiteten die Löschmaßnahmen ein.

„Wir haben alles versucht, damit das Feuer nicht auf das Hauptgebäude übergreift“, sagte Einsatzleiter Michael Einhoff. Trotz der Brandbekämpfung über Drehleitern konnte das nicht verhindert werden. Zwei Räume des Haupthauses brannten komplett aus, das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.

Während der Löscharbeiten war der Bereich rund um die Kreuzung Merscheider Straße / Schwarze Pfähle / Bebelallee großräumig gesperrt. Bei der Verkehrslenkung wurde die Polizei von den Verkehrshelfern Solingen unterstützt. Die Busse der Linien 681 und 693 wurden bis zur Freigabe der Merscheider Straße gegen 23 Uhr umgeleitet.

Die Eigentümer eines gegenüberliegenden Imbisses versorgten die Einsatzkräfte bis zum Eintreffen des eigenen Versorgungszuges der Feuerwehr mit Essen. „Das war eine ganz besondere Geste, über die sich die Kollegen sehr gefreut haben“, sagte Einhoff.

In einer früheren Version wurden die Verkehrskadetten als Unterstützer bei der Verkehrslenkung genannt. Im Einsatz waren die Verkehrshelfer Solingen.

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