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Solingen: Erste Bürgersprechstunde nach Ausbruch der Corona-Pandemie

Zurück auf dem Neumarkt : Bürgersprechstunde mit Abstand

Der erste Bürgertreff nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit Bürgermeister Ernst Lauterjung (SPD), Mitarbeitern des Stadtdienstes Ordnung und der Polizei auf dem Neumarkt war gut besucht.

Trotz des regnerischen Wetters war direkt um 11 Uhr viel los – etliche Bürger suchten das Gespräch mit dem Bürgermeister und den Ordnungskräften.

Dazu gehörte Erika Wolfertz. Sie war kürzlich mit ihren Enkelkindern in einem Eis-Café am Neumarkt und beobachtete, wie eine Frau „massenweise“ Vogelfutter auf den innerstädtischen Platz schüttete. Den so reichlich gedeckten Tisch lockten jede Menge Tauben an. „Unmöglich“, sagte die Seniorin dazu im Gespräch mit Ernst Lauterjung und Mitarbietern des Stadtdienstes Ordnung.

Denen war die „Taubenfütterin“ sogar bekannt. Sie sei auch schon einmal verwarnt worden, zumal das Füttern der Tauben verboten sei. „Wenn wir das sehen, greifen wir ein“, versicherten die Mitarbeiter des Stadtdienstes.

Alle zwei Wochen sind Polizei und Ordnungsamt mit der Bürgersprechstunde vor Ort, Bürgermeister Ernst Lauterjung ist einmal im Monat jetzt wieder mit von der Partie. Zumal die Themen vielfältig sind. Über die Lärmbelästigung während der Mittagszeit zwischen 13 und 15 Uhr durch den Einsatz eines Rasenmähers beschwerte sich ein älterer Herr. Doch Eva Stangenberg vom Außendienst des Stadtdienstes Ordnung musste ihm erklären, dass es eine gesetzliche Mittagsruhe nicht gibt.

Müll, zugeparkte Radwege, zu hohe Geschwindigkeiten in Tempo-30-Zonen – „immer wiederkehrende Themen bei den Sprechstunden“, sagt Ernst Lauterjung. Gleichwohl sei es Ziel, konkreten Beschwerden nachzugehen.