Solingen: Engpass im Burg wird durch Baustelle wieder länger

Großbaustelle Unterburg : Der Engpass in Burg wird wieder länger

Die Großbaustelle Unterburg geht auf die Zielgerade. Von Montag an werden Autofahrer an Ampeln länger warten.

Die „Schonzeit“ für Autofahrer neigt sich ihrem Ende entgegen. Denn in diesen Tagen gehen die Arbeiten an der Großbaustelle in Unterburg in ihre letzte Phase, so dass sich ab kommender Woche einmal mehr Einschränkungen bei der Durchfahrt in dem kleinen Stadtteil im Osten Solingens kaum vermeiden lassen werden.

Darauf hat jetzt noch einmal die Stadt hingewiesen. So gelte voraussichtlich ab Montag, 15. Juli, auf einer Länge von 450 Metern wieder eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung, sagte eine Rathaus-Sprecherin am Freitag auf Anfrage. Und darüber hinaus wird es demnächst zwei jeweils eintägige Sperrungen geben, um große Stahlrohre ins Bett des Eschbachs einzusetzen.

Diese Maßnahmen sind Teil der Arbeiten für einen verbesserten Hochwasserschutz, der wiederum in der Verantwortung des Wupperverbandes liegt. Der Verband ist bereits seit Ende Juni erneut in Unterburg aktiv, derweil die Stadt Solingen erst im September voll in die abschließende Phase ihrer Arbeiten starten wird.

Die Behelfsampeln zur einspurigen Verkehrsführung stehen bereits. Montag werden die Abdeckungen entfernt. Foto: Martin Oberpriller
Das Material zum Bau der Stützwand am Eschbach wurde inzwischen angeliefert. Foto: Martin Oberpriller

Auf dem Programm stehen dann zum wiederholten Male Straßenarbeiten, so dass für rund fünf Monate gar keine Durchfahrt in Unterburg mehr möglich ist. Aber auch die ab Montag beginnenden Einschränkungen dürften für Pendler und Anwohner schon Folgen haben. Die Wartezeiten an den Behelfsampeln werden sich verlängern, der Mühlendamm ist nur noch für Anwohner befahrbar. Das Ende aller Arbeiten ist für Frühjahr 2020 anvisiert.