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Solingen beklagt drittes Corona-Todesopfer

Corona-Pandemie : Solingen beklagt drittes Todesopfer

In Solingen ist ein 74 Jahre alter Mann an den Folgen des Coronavirus gestorben. Er war Patient im Krankenhaus Bethanien.

Die Zahl der an dem Coronavirus verstorbenen Menschen steigt auch in der Klingenstadt weiter an. Wie eine Sprecherin der Stadtverwaltung am Dienstag auf Nachfrage bekannt gegeben hat, ist nun das mittlerweile dritte Solinger Todesopfer zu beklagen.

„Der Patient starb am 13. April im Krankenhaus Bethanien“, hieß es aus dem Rathaus. Bei dem Toten handelt es sich um einen 74 Jahre alten Mann. Die ersten beiden aus Solingen stammenden Todesopfer – ein 84-jähriger Mann und eine ebenso alte Frau – waren dem Virus am 28. März beziehungsweise am 8. April im Städtischen Klinikum sowie in einem Wuppertaler Krankenhaus erlegen.

Ein weiterer Mann, der bereits vor einigen Wochen, am 20. März, im Krankenhaus Bethanien verstorben war, taucht in der Solinger Statistik indes nicht auf, da dieser Patient aus der Nachbarstadt Haan stammte.

Aktuell sind laut Stadtverwaltung 97 Personen nachgewiesen infiziert. 23 Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. Insgesamt wurden seit dem Ausbruch der Pandemie in der Klingenstadt 193 bestätigte Fälle gemeldet, sechs sind seit der letzten Meldung vom Sonntagabend neu hinzugekommen. 94 Menschen gelten in Solingen inzwischen als wieder genesen.

In häuslicher Quarantäne befinden sich – Stand Montag – insgesamt 190 Personen. 1087 konnten die Quarantäne inzwischen wieder verlassen.

(or)