Solingen: Baustelle Landwehr liegt im Zeitplan

Arbeiten in Wiescheid : Baustelle Landwehr liegt im Zeitplan

Ab Freitag wartet auf dem Weg zur A 3 die nächste Vollsperrung. Die gute Nachricht ist aber, dass ein Ende in Sicht ist.

Die kommenden Tage dürften für Autofahrer, die in Richtung Autobahn 3 beziehungsweise nach Langenfeld wollen, einmal mehr stressig werden. Denn nachdem es schon an den vergangenen Wochenenden wegen der Großbaustelle in Landwehr und Wiescheid zu massiven Beeinträchtigungen gekommen ist, steht nun die nächste Vollsperrung der B 229 an.

So wird es ab dem morgigen Freitagmorgen, 9 Uhr, nicht mehr möglich sein, von Solingen aus auf direktem Weg nach Langenfeld zu gelangen. Verkehrsteilnehmer, die von Ohligs kommen, müssen dann unter anderem auf die Haus-Gravener-Straße in der Nachbarstadt ausweichen, derweil Autofahrer von Aufderhöhe aus über die Opladener Straße sowie über Leichlinger Stadtgebiet nach Langenfeld umgeleitet werden.

Ohligs ist am Wochenende von Landwehr aus nicht erreichbar. Statt nach der Bahnbrücke einfach auf die Bonner Straße zu wechseln (Bild), müssen Autofahrer weiträumig über Langenfeld ausweichen. Das gilt auch in ungekehrter Richtung. Foto: Martin Oberpriller

In entgegengesetzter Richtung gelten die gleichen Ausweichstrecken, wobei der fließende Verkehr nach Aufderhöhe beziehungsweise Höhscheid in Höhe der Baustelle per Einbahnstraßenregelung aufrecht erhalten bleibt. Insgesamt sollen die Umleitungen erneut das gesamte Wochenende gelten und erst am nächsten Montag, 21. Oktober, 5 Uhr, wieder aufgehoben werden.

Dabei hat sich das zuletzt noch einmal überarbeitete Konzept, die Sperrungen entgegen der ursprünglichen Absicht schon an den Freitagen beginnen zu lassen, aus Sicht der Verantwortlichen mittlerweile bewährt. „Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan“, sagte ein Sprecher der für die Durchführung der Maßnahme zuständigen Stadt Langenfeld am Mittwoch.

Das bedeutet, dass die Bauarbeiten – vorausgesetzt, das Wetter spielt nach wie vor mit – nach einer weiteren Sperrung am Wochenende (25. bis 28. Oktober) in ihren Grundzügen beendet wären. „Was danach noch folgen würde, wären abschließende Arbeiten ab 4. November, die bei laufendem Verkehr erledigt werden können“, hieß es bei der Stadt Langenfeld.

Insgesamt hätten sich die Klagen über die Baustelle bislang in engen Grenzen gehalten. „Es gab nur wenige Beschwerden“, berichtete der Sprecher der Nachbarstadt, der in diesem Zusammenhang noch einmal um Verständnis bat. So habe man alles dafür getan, die Auswirkungen so verträglich wie möglich zu halten.

Tatsächlich waren die Arbeiten notwendig geworden, nachdem sich Anwohner in den zurückliegenden Jahren regelmäßig über Lärmbelästigungen beschwert hatten. Aus diesem Grund hatte die Stadt Langenfeld zwischenzeitlich sogar erwogen, auf der viel befahrenen Strecke zum Solinger A 3-Anschluss eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h einzuführen.

Dieser Plan wurde später allerdings wieder verworfen. Stattdessen erhält die B 229 nun einen neuen Asphalt, der den Krach der Autos besser schlucken soll. Auf einen solchen Kompromiss hatte unter anderem die Stadt Solingen gedrungen, weil die Erreichbarkeit der Autobahn von Solingen aus mit einem Tempolimit noch schwieriger als ohnehin schon geworden wäre.

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