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Sebastian Hinze nimmt Abschied beim Handball-Bundesligisten Bergischer HC

Handball-Bundesliga : Ein großer Moment für Sebastian Hinze

Mit dem Abschied des Cheftrainers ist beim Handball-Bundesligisten Bergischer HC nach 16 Jahren eine Ära zu Ende gegangen. Seine Trikotnummer wird nicht mehr vergeben.

Fast alle der mehr als 2200 Zuschauer verweilten nach dem Schlusspfiff auf ihren Plätzen. Der 26:22-Erfolg gegen den TuS N-Lübbecke war an diesem Nachmittag nur noch eine Randnotiz angesichts des anstehenden historischen Moments: Nach 16 Jahren als Spieler und Trainer beim Bergischen HC und Vorgängerverein SG Solingen wurde Sebastian Hinze verabschiedet – neben neun Spielern.

Im Alter von 24 Jahren war der ehemalige Kreisläufer vom LTV Wuppertal in die Nachbarstadt gewechselt, als 43-Jähriger verlässt das Urgestein nun den Verein, den er geprägt hat, wie kaum ein anderer Akteur. „Es ist kaum vorstellbar, dass unsere Reise zu Ende geht“, sagte BHC-Geschäftsführer Jörg Föste. „Sie war intensiv mit allen Höhen und Tiefen. Im Namen des Clubs sage ich vielen Dank für etwas, das nur ganz wenige schaffen: alle ein bisschen besser zu machen. Der Club ist besser durch Dich. Ohne Dich wären wir niemals da, wo wir jetzt sind.“

Sebastian Hinze erhielt nicht nur die Ehrenmitgliedschaft, sondern als Erster auch einen Platz an der „Wall of Fame“. Seine Trikotnummer „6“, sein Name und die Jahreszahlen 2006 bis 2022 stehen auf einem Banner, das nun bei jedem Heimspiel an der Wand der Klingenhalle hängt. Eine große Geste, die Sebastian Hinze sichtlich freute. Der scheidende Coach versuchte nach Kräften, die Fassung zu wahren, und machte es daher kurz: „Danke für diesen Moment. Er sage nicht tschüss, sondern auf Wiedersehen.

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Bei der emotionalen „Zeremonie“ waren zuvor Jeffrey Boomhouwer, Max Darj, Sebastian Damm, David Schmidt, Tomas Mrkva, Emil Hansson und Maciej Majdzinski sowie aus dem erweiterten Kader Jonas Leppich und Joonas Klama verabschiedet worden.