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Schloss Burg: "Werwölfe" spielen bei gruseliger Atmosphäre

Beliebtes Rollenspiel kommt ins Bergische : Werwölfe spielen auf Schloss Burg

Strategische Fragen stellen und wachsam sein – das ist die Taktik bei dem Spiel „Werwölfe“. Derzeit werden noch einige Kinder gesucht, die auf Schloss Burg bei dem Rollenspiel mitmachen wollen. Was sie erwartet und worum es bei dem Spiel geht.

Im Hunsrück befindet sich das fiktive, kleine Dorf Düsterwald, das jede Nacht von Werwölfen heimgesucht wird. Dabei geschieht immer ein Verbrechen, bei dem jeweils ein Dorfbewohner den Werwölfen zum Opfer fällt. Bevor die Dorfbewohner der Reihe nach alle verschwinden, müssen diese herausfinden, wer unter ihnen zu den Werwölfen gehört.

Das ist die Beschreibung des Rollenspiels „Werwölfe von Düsterwald“, ein Kartenspiel, das sich in einer größeren Gruppe ab 20 Personen spielen lässt. Auf Schloss Burg werden daher noch Interessierte gesucht. Denn dort haben Kinder und Jugendliche am 18. August ab 20 Uhr die Möglichkeit, selbst ein Dorfbewohner zu werden und bei dem Spiel mitzuwirken.

Schloss Burg wurde als Standort ausgewählt, da sich die Veranstalter vom geschichtlichen Hintergrund der Burg Fürstenberg inspirieren ließen. Diese steht ebenfalls im Hunsrück am Rhein und wurde von Engelbert II, Graf von Berg und Erzbischof von Köln, 1219 gebaut.

 Peter Wendland moderiert am 18. August das Rollenspiel „Werwölfe“, das auf Schloss Burg mit mindestens 20 Kindern gespielt werden soll. Die Teilnehmer sind allesamt Dorfbewohner und müssen herausfinden, wer die Werwölfe sind.
Peter Wendland moderiert am 18. August das Rollenspiel „Werwölfe“, das auf Schloss Burg mit mindestens 20 Kindern gespielt werden soll. Die Teilnehmer sind allesamt Dorfbewohner und müssen herausfinden, wer die Werwölfe sind. Foto: Peter Wendland

Teilnehmen können Kinder ab zehn Jahren, bis zum Alter von 15 Jahren müssen sie zusätzlich noch einen Erwachsenen mitbringen. Auch Erwachsene sind herzlich willkommen auf der Burg. Das Spiel dauert inklusive einer Pause zwei bis zweieinhalb Stunden, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Ein Ticket für die Veranstaltung kostet 15 Euro.

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„Wir bieten eine moderierte Variante, sodass nicht erst lange nach Mitspielern gesucht werden muss. Ob als Einzelperson oder schon als Gruppe, jeder kann mitmachen“, sagt Peter Wendland, der das Spiel moderiert. Er ist vielen bereits von den Gruselführungen auf Schloss Burg bekannt und hat das Spiel auf Schloss Drachenburg in Königswinter schon moderiert.

Gespielt werden zwei abwechslungsreiche Versionen des Spiels, einmal die Grundversion und einmal die erweiterte Version mit mehr Charakteren. Zwischendurch wird es eine Pause geben, in der die Teilnehmer mit Getränken, die käuflich erworben werden können, und Knabbereien versorgt werden. „Ich denke, wir werden dann auch unseren Gruseltropfen ausschenken, das ist ein Wein, eine Riesling-Spätlese in Feinherb“, verrät Wendland. „Der wird immer gerne bei der Gruselführung ausgeschenkt.“

Das Spiel selbst läuft wie folgt ab: Zu Beginn setzen sich alle Spieler in einen Kreis, dann nimmt jeder eine Rolle ein, die ihm durch ein Losverfahren zugewiesen wird und die nur der Spieler selbst kennt und sonst keinem verraten darf. Es gibt beispielsweise die Hexe, die Seherin, den Geist oder den Jäger. Dann sagt der Moderator, „Alle Bewohner des Dorfes schlafen ein. Alle Bewohner schließen die Augen.“ Während dieser ersten Nacht ruft der Moderator zunächst die Werwölfe auf, damit diese sehen, wer ihre Komplizen sind. Wenn sie dann wieder ihre Augen geschlossen haben, ruft der Moderator den Seher auf. Dieser zeigt dann auf einen Spieler, bevor auch er wieder seine Augen schließt. Danach erwachen die Dorfbewohner wieder und stellen fest, dass ihr Dorf von Werwölfen angegriffen wurde. Es gilt nun, herauszufinden, wer die Werwölfe sind, dann haben die Dorfbewohner das Spiel gewonnen. Schaffen es die Werwölfe, alle Dorfbewohner zu töten, bevor diese herausfinden konnten, wer die Werwölfe sind, haben sie gewonnen.

Die historischen Räume im Turm Bergfried tragen während des Spiels mit ihrer besonderen Atmosphäre zu einem spannenden Spielerlebnis bei, wie Wendland erzählt. „Es werden ein paar Buntlichtscheinwerfer aufgestellt, die je nachdem, ob es Tag oder Nacht ist, ein- oder ausgeschaltet werden. Zusätzlich kommen dann noch ein paar Geräusche auf, die für die gruselige Stimmung sorgen sollen“, sagt er. Der Termin am späten Donnerstagabend passe ebenfalls zum Spiel, „dann ist es ruhig, da kommen wir auch in dieses Dunkle rein, dann macht es ein wenig mehr Spaß“, meint der Moderator des kommenden Abends. Gespielt werden soll in beiden Räumen des Turms Bergfried, nach der ersten Runde soll die Etage gewechselt werden.

Wer nun Lust bekommen hat, an dem Abend dabei zu sein, kann im Internet unter www.solingen-live.de vorab ein Ticket für das Spiel buchen. Wendland hofft bis dahin, dass genügend Teilnehmer zusammenkommen, bei Unterschreitung der Personenzahl ist jedoch eine eventuelle Verschiebung des Termins möglich.