Schloss Burg in Solingen: Neuer Platz für Geldautomat

Bürgermonitor für Solingen : Neuer Platz für Geldautomat auf Schloss Burg

Noch ist es nicht offiziell. Aber nach dem Abbau des alten Apparates im August scheint ein Standort gefunden – am Parkplatz vor dem Schloss. Beim Kunsthandwerker-Basar muss aber noch ein gemieteter Automat aushelfen.

Vor Schloss Burg liegen einmal mehr ereignisreiche Tage. In der kommenden Woche steht rund um das Wahrzeichen des Bergischen Landes die 41. Auflage des Kunsthandwerker-Basars auf dem Programm. Von Freitag, 25. Oktober, bis Sonntag, 3. November, haben Besucher dann wieder die Gelegenheit, sich bei 130 Anbietern mit dekorativen und kreativen Angeboten einzudecken. Wobei auch Kurzentschlossene einen Kauf nicht scheuen müssen, da bei dem Basar erstmals ein mobiler Geldautomat dafür sorgen wird, dass die Gäste „flüssig“ bleiben.

Das hat der Vorsitzende des Schlossbau-Vereins, Klaus Dieter Schulz,in dieser Woche auf Anfrage bestätigt. „Damit wollen wir den Service für unsere Besucher erhöhen“, sagte Schulz, der zudem hofft, schon bald eine endgültige Lösung präsentieren zu können. Denn nachdem der alte stationäre Automat der Stadt-Sparkasse im Sommer aufgrund der augenblicklich laufenden Renovierungsarbeiten am alten Schulgebäude von Schloss Burg hatte abgebaut werden müssen, scheint mittlerweile ein neuer Standort gefunden.

„Die Pläne gehen dahin, dass der zukünftige Platz des Geldautomaten an einer Mauer mit Blumenbeet direkt am beschrankten Parkplatz vor dem Schloss aufgestellt wird“, konkretisierte Schulz das Vorhaben. So hätten in den zurückliegenden Wochen bereits Gespräche mit der unteren Denkmalschutzbehörde stattgefunden. Und sollte nun auch noch die obere Denkmalschutzbehörde ihre Zustimmung erteilen, stünde einer zügigen Montage des neuen Geldautomaten kaum mehr etwas im Weg.

Die Stadt-Sparkasse Solingen bestätigte entsprechende Überlegungen am Freitag. „Wir können uns diesen Standort gut vorstellen“, betonte ein Sprecher des Geldinstituts. Allerdings sei es momentan noch etwas zu früh, endgültig grünes Licht zu geben, teilte die Stadt-Sparkasse mit.

Tatsächlich jedoch dürfte die Nachricht von einem eventuellen Ende der „bargeldlosen“ Zeit vor allem bei den Bewohnern von Oberburg schon jetzt für Erleichterung sorgen. So hatte es bei der Bevölkerung nämlich durchaus für einigen Unmut gesorgt, als der einstige Automat im August von seinem bisherigen Platz verschwunden war, gibt es seit diesem Zeitpunkt nämlich nur noch in Unterburg die Möglichkeit, spontan an Bargeld zu gelangen.

Ein Umstand, der speziell bei Veranstaltungen auf Schloss Burg einige zusätzliche Probleme verursachte. Der Grund: Weil die Besucher in Oberburg kein Bargeld ziehen konnten, bezahlten viele mit Karte – was wiederum zur Folge hatte, dass es teilweise zu längeren Wartezeiten kam.

Dabei hatte die Sparkasse den alten Apparat keineswegs ohne Grund demontiert. Vielmehr war der Abbau, der ursprünglich sogar bereits im Frühjahr 2019 hätte stattfinden sollen, wegen eines Baugerüstes sowie in Absprache mit dem Schlossbau-Verein erfolgt. Gleich danach hatte die Suche nach einem neuen Standort begonnen.

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